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Nach Olympia Gold durfte sich Sabine in London über Silber freuen
Neue Ziele für die Zukunft/ 01.11.12
(Foto: R. Schäuble)
Der Kreis schließt sich. Im Februar hatte Sabine auf Zypern zusammen mit ihren Haibike Teamkolleginnen die Saison mit intensivem Training und ersten Wettkämpfen begonnen. Jetzt ließ sie auf der vom Klima verwöhnten Mittelmeerinsel die Saison beim ersten Aldiana Mountainbike-Event ausklingen. Dazwischen lag vor allem die Silbermedaille in London, EM Bronze in Moskau, der 11. DM Titel in Bad Säckingen und Rang zwei in der UCI Mountainbike-Weltrangliste (Rang 19 zum Jahresbeginn). „Also habe ich 2012 alles richtig gemacht, denn Edelmetall bei Olympia, das war mein Ziel.“ Und wer mit fast 41 den Teenie-Bikerinnen noch vehement Paroli bietet, darf ruhig auch neue Ziele planen. Sabine tut das: 2013 richtet Singen die Marathon-EM aus, das Hegau kann die erfolgreichste deutsche MTB-Spezialistin entspannt mit dem Rad erreichen. Die Strecke der nächsten Europameisterschaft Cross-Country (Bern) liegt ihr sowieso, das WM-Highlight in Südafrika passt der Sonnenanbeterin schon aufgrund des Klimas ins Konzept. „Ja, ich fahre noch zwei Jahre“, bestätigt Sabine. Eine gute Nachricht…

„Lang“ sei die Saison gewesen, „mit hoher Wettkampfdichte“, sagt Sabine – und gönnte sich sogar mal das eine oder andere Stündchen im Liegestuhl am Strand vom Aldiana Zypern bei angenehmen 28°C , während am heimischen Hochrhein die ersten Schneeflocken tanzten. . „Stolz“ aber blickt sie auch zurück auf die letzten Wettkämpfe, WM im Cross Country und Marathon, als nur Materialpech und Stürze weitere Medaillen verhinderten. „Von der Leistungsfähigkeit wäre das Podium drin gewesen“, ist sich Sabine sicher. und bemerkt auch, dass vor und während der Saison „manche Skeptiker“, selbst aus dem Verbandsbereich, „mir das wohl nicht mehr zugetraut hatten.“ Aber es ging der Olympiasiegerin Peking 2008 nicht darum, Zweifler „zu überzeugen“, sondern sich selbst zu bestätigen. „Ich habe mir über die Jahre ein besonderes Körpergefühl angeeignet, das mir signalisierte, dass nochmals ein großer Coup möglich ist. London war dann auch das stärkste Rennen des Jahres. Ich konnte meine Fähigkeit beweisen, auf den Punkt in Höchstform zu sein.“ Mit dem olympischen Silber von London ist Sabine nun nicht nur zur erfolgreichsten deutsche Radsportlerin bei Olympia aufgestiegen, sondern weltweit die Einzige die drei Olympische Mountainbike Medaillen ihr eigen nennen darf.

Auf einige bevorstehende Ehrungen und Anlässe auf regionaler (Der Murger Bürgermeister bittet am 9.11. zum Empfang) und nationaler Ebene (Frankfurter Presse Ball im November und Sportler des Jahres im Dezember freut sich Sabine schon. Neben einer willkommen Abwechslung ist es auch ein interessante Plattform um „ihren“ Sport zu präsentieren. Olympia-Silber verbreitet Glanz, aber man sollte sich sehen lassen. Weitere gute Gelegenheiten bietet der soeben veröffentliche Weltcup-Kalender für 2013. Optimal: der Mountainbike Weltcup 2013 beginnt an Pfingsten mit einem Quasi-Heimspiel in Albstadt, wo sie bei sieben Starts bislang sechsmal triumphierte.

Das nächste Camp auf Zypern dient neben der Betretung der Aldiana Gäst auch bereits wieder der Vorbereitung. Mindestens so wichtig ist die gewohnte Umgebung. „Ich brauche mehr Zeit zuhause, dort erhole ich mich zwischen allen Belastungen am besten. Nirgendwo schlafe ich so gut.“ Zwar nimmt Sabine eine Matratzenauflage zu den meisten Reisen mit. „Doch die ist nur 3,5 cm dick – und ersetzt das heimische Bett nur teilweise.“ Die Olympia-Zweite erholt sich, nach 150 Tagen unterwegs, im Schlaf…
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 Sabine Spitz war am Tag vor der Mountainbike Marathon WM noch sehr zuversichtlich
Aufgabe bei der Marathon WM/ 09.10.12
(Foto: R. Schäuble)
Es war eine sehr lange und eine sehr erfolgreiche Saison, für Sabine. Daran ändert auch das Saisonfinale in Frankreich nichts, das mit den Mountainbike Marathon Weltmeisterschaften in Ornans so gar nicht nach Wunsch verlief. Der Traum vom dritten WM-Titel wurde im Grunde genommen schon nach 3 km der Gesamtdistanz über 63 km zunichte gemacht. Ein unglückliches Fahrmanöver einer Konkurrentin führte zu einer Kollision, die einen Sturz und einen Laufraddefekt nach sich zog. Die anschließende Aufholjagd war bei strömenden Regen, chaotischen Streckenverhältnissen mit langen Laufpassagen zum scheitern verurteilt. Nach 40 Kilometer war der Akku sowohl physisch als auch psychisch leer, so dass Sabine das Rennen enttäuscht aufgab. „Es ist nicht meine Art ein Rennen aufzugeben, aber es schien mir bei diesen Bedingungen ein sinnloses Unterfangen. Der Sturz am Anfang und vor allem die endlosen Laufpassagen später, waren für mich schwierig zu verdauen und hatten mit Mountainbikesport kaum noch etwas zu tun. Da wird die UCI .ihrer Verantwortung nicht gerecht.“ gab Sabine frustriert zu Protokoll. Sie spielte damit auch auf die insgesamt WM-unwürdigen Verhältnisse in Ornans an. Der Frust wich jedoch bald dem Fazit „einer tollen Saison.“ Nach vielen erfolgreichen Rennen folgt nun endlich die Regeneration

Was sich im Tal der Loue abspielte, hatte nur noch wenig mit einer ordnungsgemäßen UCI-Weltmeisterschaft kaum etwas zu tun. Als „chaotisch“ beschrieben Teilnehmer wie Offizielle und Zuschauer die Bedingungen. Schon nach 100 m blieb Sabine z.B. an einem Haken eines Absperrgitters hängen, das nicht richtig aufgestellt war. Glück im Unglück, dass sich dabei nur die Hose verfangen hatte und sonst nichts passiert ist. Das Feld war zwar erst einmal weg, was aber in Anbetracht der noch bevorstehenden 63 km kein Problem war. Schon wieder im vordern Drittel des Feldes angekommen, kam es dann aber zur Kollision mit einer Mitstreiterin, die ohne Anzeichen plötzlich ausscherte und dabei das Vorderrad an Sabines Haibike Sleek touchierte. Ein Sturz war unvermeidlich, wodurch das Laufrad nachhaltig beschädigt wurde. Eine nachfolgende Deutsche Sportlerin überlies ihr selbstlos das Vorderrad, so dass sie die Fahrt vorsetzen konnte und sich der Rückstand auf die Spitze mit etwa 4 Minuten noch in Grenzen hielt. Doch die anschließende Aufholjagd war bei strömendem Regen ein fast unmögliches Unterfangen: trotz guter Form war der Akku nach der Hälfte der Distanz aufgebraucht. Vor allem die endlosen Laufpassagen machten ihr zu schaffen und nahmen jede Motivation. „Es sollte einfach nicht sein. Vielen Dank an Manuela Werkle, dass sie mir ihr Vorderrad gegeben hat. Ansonsten wäre dort schon Schluss gewesen. Ich habe alles versucht wieder den Anschluss zu finden. Doch die Streckenverhältnisse am zweiten Anstieg, die zum ausgiebigen laufen zwangen haben mir dann den Rest gegeben. Ich bin nun mal Mountainbikerin und keine Läuferin und habe auch nicht vor das zu werden.“ sagte Sabine Spitz dazu.
Organisatorisch lag vieles im Argen, nicht nur in Bezug auf die wetterbedingten Streckenverhältnisse. Das die Organisation trotz gegenteiliger Ankündigung auf Regen-Optionen verzichtete bleibt mehr als unverständlich. Offensichtlich war man an fairen Wettkampf-Bedingungen nicht interessiert. Auch die Streckensicherung war katastrophal, so dass plötzlich Fahrzeug-Gegenverkehr auf dem Kurs herrschte. Und die Starter des Männer-Rennens kreuzten schon bei der ersten Technikzone nach 7 Kilometern den Kurs der Frauen. „Von da an war ein reguläres Rennen für die Damen nicht mehr garantiert – und einer WM unter UCI-Ägide unwürdig“, beschwerte sich Sabine und nicht nur sie. Es bleibt zu hoffen, dass der Radsport Weltverband seiner Verantwortung zukünftig besser gerecht wird.
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 Das Siegertrio mit Sabine Spitz  bei der Mountainbike Trans-Zollernalb
Sabine gewinnt Trans-Zollernalb/ 25.09.12
(Foto: A. Küstenbrück)
Bei der dritten Auflage des populären Mountainbike-Etappenrennens Sparkassen Trans-Zollernalb war erstmals auch Sabine unter den gut 600 Startern. Vor allem mit Blick auf die Mountainbike Marathon Weltmeisterschaften am 7.Oktober in Ornans/ FRA bestritt sie die drei Etappen von Bad Imnau über Balingen und Albstadt nach Hechingen. Aber auch weil sie ähnliches schon lange nicht mehr gemacht hatte und es seinen besonderen Reiz hat, ein Mehrtages-Rennen zu bestreiten. Zuletzt. im Juni 2011 auf der langen MTB-Strecke unterwegs, schien es kurz vor den Weltmeisterschaften sinnvoll, sich wieder an die längeren Fahrzeiten zu gewöhnen. Das funktionierte auf Anhieb deutlich besser als erwartet. Über die Gesamt-Distanz von 215 km siegte Sabine in 8:16:38 Std. und lag damit nach der Schlussetappe eine Sekunde vor der Marathon-Spezialistin Esther Süss aus der Schweiz.

Das Leadertrikot und letztlich auch den entscheidenden Vorsprung von einer Sekunde sicherte sich Sabine mit ihrem 29er Haibike Greed schon auf der ersten Etappe von Bad Imnau nach Balingen. Auf den schnellen 68 km setzte sich Sabine von Mitfavoritin Esther Süss nach etwa 25 km erst einmal ab und fuhr einen Vorsprung von ca. 1 Minute heraus. Eine rutschende Sattelstütze bremste den Fluchtversuch jedoch und lies die Ex-Marathon Weltmeisterin aus der Schweiz wieder aufschließen. So ging es gemeinsam Richtung Ziel, das sich in der Stadtmitte von Balingen befand. In der letzten Kurve hatte Sabine dann das bessere Auge und so die bessere Linie gewählt und schaffte es damit einen Minimalvorsprung von 1 Sek. ins Ziel zu bringen.
Bei schlechten äußern Bedingungen mit Regen, Nebel und Kälte bestritten die beiden Protagonistinnen die zweite Etappe nach Albstadt mehr oder weniger gemeinsam. Bei einigen Angriffsversuchen durch Süss am letzten Anstieg vor dem Ziel in Albstadt hielt Sabine erfolgreich dagegen. So kam es zum erneuten Sprint-Finish, das diesmal zu Gunsten der Schweizerin ausging. Sabine wurde allerdings mit der gleichen Zeit gewertet. Die Führung mit einer Sekunde und das weiße Leadertrikot blieben somit erhalten.
Auf der letzten Etappe, konzentrierten sich dann offensichtlich beide auf den Schlussanstieg im Ziel von Hechingen. Sabine attackierte am Fuße des etwa 300m langen Anstieg ins Ortszentrum. Auch wenn es auf den letzten Metern eng wurde schaffte sie mit einem echten Foto-Finish den zweiten Tagessieg und verteidigte damit auch souverän den Gesamtsieg der Trans-Zollernalb 2012. „Es ist grandios hier auf Anhieb gewinnen zu können. Die Zuschauer an der Strecke waren toll und die sehr schnellen Etappen eine ideale Vorbereitung auf die WM in zwei Wochen“ freute sich Sabine über ihren Sieg. Die Marathon Weltmeisterschaft in Ornans wird für Sabine das letzten Rennen der sehr erfolgreichen Saison 2012 sein, die bereits im Februar auf Zypern mit ersten Wettkämpfen begonnen hatte.
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 Sabine Spitz bei der Mountainbike WM XCO in Saalfelden
In Medaillenform auf Rang 6/ 11.09.12
(Foto: A. Küstenbrück)
Sabine hatte bei den Mountainbike Cross-Country Weltmeisterschaften in Saalfelden/ AUT wirklich großes Pech. Nachdem sie im Team-Wettbewerb am Donnerstag mit Bestzeit entscheidend zum Gewinn der Bronze-Medaille der Deutschen Mannschaft beigetragen hatte, blieb ihr im Einzelrennen mit Rang 6 eine Medaille versagt, obwohl sie sich erneut in „medaillenwürdiger“ Verfassung präsentierte. Den WM Titel gewann Julie Bresset (FRA).
Noch nach halber Renndistanz lag Sabine sicher und fast mühelos auf Rang 2, dicht gefolgt von Gunn-Rita Dahle (NOR). Diese hielt mit viel Risiko zwar noch das Hinterrad von Sabine, allerdings war sie gleich mehrmals schon fast gestürzt. Die Viertplazierte Gould (USA) hatte dagegen über eine Minute Rückstand. Dann wurde Sabine in einer schnellen Abfahrt beim Sprung über eine Wurzel etwas versetzt, wodurch sich das Bike bei der Landung leicht quer gestellt hatte und sie dadurch zum stehen kam. Die extrem dicht hinter ihr fahrende Dahle konnte nicht mehr reagieren und fuhr Sabine nahezu ungebremst seitlich ins Hinterrad.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Laufrad völlig demoliert, so dass Sabine das Rad gut 500m bis zur nächsten Technischen Zone tragen musste. Erst auf Rang 11 mit etwa 2 Minuten Zeitverlust konnte sie das Rennen nach dem Laufradwechsel wieder aufnehmen. In den verbliebenen 3 Runden gelang es ihr mit viel Kampfgeist noch 5 Plätze gut zu machen, hatte aber keine Chance mehr nochmals in den Medaillenränge zu fahren. „Nach dem Radwechsel hatte ich dicke Beine vom Laufen. Vorher war alles perfekt, und ich war mir sicher, eine Medaille zu holen. Aber so ist das halt im Sport, auch wenn es extrem frustrierend ist“ sagte Sabine sichtlich enttäuscht nach dem Rennen.
Damit bleib auch die Hoffnung, dass sich im Salzburger Land die Pechsträhne bei Weltmeisterschaften beenden lässt unerfüllt. Bei den letzten drei WM-Rennen im olympischen Cross-Country blieben ihr Medaillen oder bessere Platzierung jeweils versagt durch Umstände die sie nicht zu verantworten hatte. 2009 gab es Probleme bei der Verpflegung, 2010 stoppte ein wegen Materialfehlers gebrochener Umwerfer an der Schaltung den Weg aufs Podium und im vergangenen Jahr wurde sie von einer Rivalin quasi abgeschossen. „Immer Dinge, gegen die man ziemlich machtlos ist“ meinte Sabine Spitz dazu. „Ich schaue aber eher nach vorne und freue mich dieses Jahr meine dritte Olympische Medaille gewonnen zu haben“.
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 Spannender Kampf zwischen Bresset und Sabine bei den MTB Classic in Albstadt
Sieg in Albstadt/ 04.09.12
(Foto: A. Küstenbrück)
Von Olympia-Revanche wollte Sabine eigentlich nicht reden. Aber ein Fingerzeig war es schon, dass die Olympiasiegerin von Peking beim vierten Lauf zur Mountainbike-Bundesliga in einem wahren Krimi ganz knapp die Oberhand vor Olympiasiegerin Julie Bresset behielt. Mit dem sechsten Sieg in Albstadt stellte Sabine eine weitere Rekordmarke auf die wohl länger halten dürfte. Damit demonstrierte sie sechs Tage vor den Weltmeisterschaften noch immer eine exzellente Olympia-Verfassung. Das Duo Spitz und Bresset setzte sich schnell vom übrigen Feld ab. Vor allem auf den extrem schwer zu befahrenden Downhills steuerten die beiden wie kaum eine andere über den sehr schlammigen und rutschigen Kurs - der Athleten und vor allem auch dem Material alles abverlangte. Das Haibike Greed von Sabine war aber perfekt präpariert und trotze so problemlos den Schlammmassen.

Schon in der ersten Runde zeichnete sich bei den widrigen Wetterbedingungen ab, dass die Albstadt MTB-Classics dieses Jahr ein spannendes Duell der Olympiasiegerinnen werden würde. Regen hatte die Strecke stark aufgeweicht und in den Abfahrten waren die Bikes tatsächlich kaum noch zu kontrollieren. Ein Sturz von Sabine zur Rennhälfte verschaffte Julie Bresset einen kleinen Vorteil, den die Silbermedaillengewinnerin von London aber wieder egalisieren konnte. Auch ein Plattfuß am Hinterrad konnte die Deutsche Meisterin wieder kompensieren und kam eingangs der letzten Runde erneut an die Französin heran. Das Duell blieb dramatisch bis zum Schluss. Ein erneuter Sturz von Sabine schien die Entscheidung zu sein, doch in der letzten Downhill-Passage stürzte auch Bresset ins Gebüsch. Aber Sabine schlitterte vorbei und musste ebenfalls zu Boden. So ging es gemeinsam auf die letzte Flachpassage rund 500 Meter vor dem Ziel. Besser hätte man zur Freude der vielen tausend Zuschauer das Wettkampf-Drehbuch nicht schreiben können. Sabine setzte alles auf eine Karte und siegte in einem packenden Finish mit zwei Sekunden Vorsprung auf Julie Bresset. „Ich dachte schon, jetzt komme ich vorbei und schwupp, lag ich auch», beschrieb Sabine die Situation kurz vor dem Ziel. „Ich bin mit meiner Form sehr zufrieden. Nach der terminintensiven Eurobike-Woche war ich nicht so zuversichtlich. Aber am Berg habe ich mich wirklich stark gefühlt», erklärte Sabine die nun guter Dinge in Richtung WM schaut. Dort wird das gesamte Sabine Spitz Haibike Pro Team am Start sein. Am Samstag findet das Rennen der Elite Damen statt und schon am Donnerstag wird Sabine im Staffelrennen Deutschland an Start gehen.
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 Sabine mit Mountainbike Team-Kollegin Kathrin Stirnemann auf dem Podium beim Swiss Cup
Sprint Krimi/ 27.08.12
(Foto: A. Küstenbrück)
Zwei Wochen nach dem Olympischen „Silber-Traum“ galt es für Sabine beim Finale des Swiss-Cups in Basel wieder in das Renngeschehen einzugreifen. Die Tage seit London sind wie im Fluge vergangen, was in Anbetracht der vielen Verpflichtungen und Termine auch nicht weiter verwunderlich ist. Dass Olympische Erfolgerlebnis ist noch so präsent als sei es gestern gewesen und trotzdem gilt es nach vorne zu schauen. In knapp zwei Wochen steht die Cross-Country WM (08.09.) in Saalfelden/ AUT auf dem Programm. Also höchste Zeit, wieder in den Wettkamp-Modus zu schalten. Da bot das Finale der Schweizer Rennserie in Basel - und damit fast vor der Haustüre - die ideale Gelegenheit, wieder in den Rhythmus zu kommen. Und das gelang besser als man erwarten durfte. Auf der schnellen Runde der „Bikearena“ Schänzli gehörte Sabine im sehr stark besetzten Feld zu den Haupt-Akteurinnen. Über weite Strecken des Rennens bestimmte sie das Tempo und unterlag in einem packenden Sprintfinish nur ganz knapp den jungen Wilden Annie Last (GBR) und Jolanda Neff (SUI), wobei letztere gar mit der gleichen Zeit notiert wurde und man durchaus hätte diskutieren können, wer die Nase tatsächlich vorne hatte. „Schade, dass es nicht ganz gereicht hat, aber Sprint war nie meine Spezialität. Mit dem Rennen insgesamt bin ich aber sehr zufrieden. Ein wenig Olympia-Form scheint noch da zu sein“ freute sich Sabine über ihren Auftritt. Dass sie den Sieg in der Gesamtwertung des Swiss-Cups um weniger als 1 Sek. verpasst hat konnte sie dabei verschmerzen.

Die Entscheidung bei den Damen war wirklich eine Millimeter-Entscheidung und man hätte sich einen Zielfilm gewünscht, um sicher zu sein wie die Reihenfolge im Ziel tatsächlich war , so knapp endete der Ziel-Sprint bei der Damen Elite. Zu Dritt stürmte man auf das Ziel zu und während sich Anni Last mit einer Radlänge optisch gut von Sabine und der Schweizer Sprintmeisterin absetzten konnte, war es zwischen diesen beiden mit bloßem Auge kaum zu erkennen, wer tatsächlich vorne war. Die Zeitmessung wies zwar 1/1000 Sek zugunsten der jungen Schweizerin aus, und die Ziel-Richter sahen diese um Stollenbreite vorne, aber Sabine war sich sicher „Am Zielstrich lag ich um Reifenbreite vor ihr“ Sie lies es aber auf sich beruhen denn zufrieden mit dem ersten Wettkampf-Auftritt nach Olympia war sie auch so. Auf der flachen 6km langen Runde die nur einen markanten Anstieg aufweist - der es aber in sich hat – hatte sich nach drei von sechs Runden ein 5-köpfiges Feld mit allen Favoritinnen an der Spitze gebildet. Zwar wurde in der besagten Steigung immer wieder attackiert, doch entscheidend absetzten konnte sich niemand. In der zweiten Rennhälfte war es vor allem Sabine die das Tempo an den steilsten Stellen diktierte, ohne aber wirklich weg zu kommen. Erst in der letzten Runde gelang es ihr zusammen mit der Schweizerin Neff das Feld zu sprengen und ein paar Meter herauszufahren. Während die Engländerin Last den Anschluss im langen Singeltrail wieder fand, schafften es Esther Süss und Irina Kalentieva nicht mehr, die Lücke zu schließen. So kam es zur Freude des zahlreichen Zuschauer zum großen Finale um das Podium mit besagtem Ausgang. „Klar die Gesamtwertung zu gewinnen wäre natürlich schön gewesen. Wichtiger für mich ist aber, dass ich guter Dinge in Richtung WM schauen kann“ kommentierte Sabine das Rennen.
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 Bei Sabine Spitz geht der Blick in Richtung Olympia., auch beim Mountainbike Weltcup Finale
Gelungener Olympiatest/ 31.07.12
(Foto: A. Küstenbrück)
Mit Beginn der Olympischen Spiele kommt Sabine immer besser in Schwung. Direkt aus dem Höhentrainingslager im Engadin angereist hat sie beim Weltcup-Finale im 1850 Meter hoch gelegenen Val d'Isère (FRA) Rang sechs belegt und damit ihr bestes Weltcup-Resultat in dieser Saison eingefahren. In der Anfangsphase hatte Sabine zwar den Kontakt zur Spitzengruppe aufgrund eines Fahrfehlers verloren, danach fuhr sie aber ein sehr gleichmäßiges Rennen, hielt sich lange auf Rang sieben und machte in der letzten Runde noch einen Platz gut. „Das Leistungsvermögen am Berg war sehr gut. Ich habe technisch aber einige Fehler gemacht. Insgesamt sollte es aber passen, für das Olympische Rennen in zwei Wochen“, zeigte sich Sabine mit dem letzten Rennen vor London zufrieden. Als Sechste hatte sie einen Rückstand auf die Siegerin Gunn-Rita Dahle-Flesjaa (NOR) von 3:13 Minuten.

Vor dem Start des Damenrennens war es zuerst die Materialfrage die Kopfzerbrechen bereitete. Starker Regen am frühen Morgen verwandelte die 5 km lange Hochgebirgs-Runde mit 200hm im Wintersportort Val d’Isere in eine richtiggehende Rutschbahn. Allerdings zeigte sich schnell wieder die Sonne, so dass es abtrocknete und man sich deshalb zwischen dem reinen Schlammreifen Dirty Dan oder den schnelleren Allroundreifen Rocket Ron entscheiden musste, wahlweise mit einer weicheren oder härteren Gummi-Mischung. Sabine riskierte die schnellere Variante, was trotz einigen Rutschern wohl die bessere Wahl war. Denn das Wetter blieb während der Damen-Entscheidung stabil.
Nach gutem Start hatte sich Sabine in der Anfangsphase in eine siebenköpfige Spitzengruppe eingereiht. Eine halben Runde später verlor sie allerdings den Kontakt, als sie in einer technischen Passagen einen Fahrfehler machte und fortan auf Rang 7 auf sich alleine gestellt war. Mit konstanten Rundenzeiten blieb Sabine aber gut im Rennen. In der letzten Runde überholte sie dann noch die Tschechin Katherina Nash. „Das Ziel war unter die Top 8 zu kommen und ein gutes Gefühl mit nach Hause zu nehmen. Das ist mir gelungen“ sagte Sabine im Ziel. Im Gesamtweltcup verbesserte sie sich damit auf Rang 14. Wichtiger für sie ist derzeit allerdings die Weltrangliste. Diese entscheidet über die Startaufstellung in London.
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 Sabine beim Rennen in Davos
Olympia Countdown/ 20.07.12
(Foto: A. Küstenbrück)
Eine Woche vor der offiziellen Eröffnung der Olympischen Spiele schweift aus dem Hotelzimmer auf Mouttas Muragl der Blick auf die Gletscher der Berninagruppe. Blauer Himmel, Sonne, angenehme Temperaturen oberhalb von St. Moritz. Perfekte Bedingungen also für Sabine, die sich in der Höhe den letzen Schliff Richtung London holt. Doch nach dem morgendlichen Training und vor der nächsten Einheit am Nachmittag bleibt kaum Zeit für Sightseeing. Waren erst Kraft-Intervalle gefragt wie beim ersten Höhentrainingslager, so stehen jetzt stehen wettkampf-spezifische Inhalte im Fokus. Der Olympia-Countdown läuft unbarmherzig.

Für Sabine sieht es mit Blick auf London ganz gut aus. In Davos testete sie sich am letzten Sonntag nochmals bei einem Wettkampf, wo sie Rang 3 hinter Annie Last (GBR) und Maja Wloszczowska (POL) belegte. Die Erfahrungen fließen direkt in die finale Vorbereitung ein. Die Form stimmt, der Plan auch. Erst in der Woche vor dem Start des Damen-Rennens (11. August) geht es dann nach London. Das heißt, die Eröffnungsfeier wird sie nur via TV in Val d’Isère anlässlich des Weltcup-Finals (28./29.7.) erleben. Die komplette Mountainbike-Elite will sich nochmals in Savoyen testen. „Dadurch geht ein wenig vom olympischen Flair verloren. Aber das ist das Los derer, die ihren Wettkampf so spät haben.“, erklärt Sabine.

Vor dem Abflug bietet der heimische Trail in Bad Säckingen noch Gelegenheit, olympische Spezifika zu trainieren. Dort hat man die Strecke von London im Charakter nachgebaut. Wie z.B. mit Sprüngen, wie sie die Ideallinie in London erfordert. „Bestimmt kein Nachteil“, sagt Sabine. Welches Rennmaterial in London fahren wird ist noch nicht entschieden. Aber mit Haibike, Tune, Magura, Schwalbe und KMC hat man Partner an seiner Seite die einem alle Möglichkeiten eröffnen.

In Westcliff-on-Sea wohnt die MTB-Delegation des BDR, London wird man kaum zu Gesicht bekommen. Höchstens bei der Akkreditierung oder einer Stippvisite im Deutschen Haus. Die Transfers wären zu aufwändig, Streckenkenntnis steht im Vordergrund. Denn es steht das härteste Rennen der letzten Jahre bevor. Sabine Spitz rechnet mit „12 bis 14 Athletinnen, die um die Medaillen fahren. Und die werden alle mit optimaler Performance an den Start gehen.“

Vor vier Jahren hatte Sabine in Peking triumphiert – und die Abschlussfeier wegen des Rückfluges verpasst. Das zumindest soll 2012 nicht mehr passieren. Wichtiger aber ist der Samstag in Essex. Das Postkarten-Panorama des Engadin ist dann nur ein Mosaikstein in einer Vorbereitung, die mit den ersten Pedaltritten im Februar auf Zypern begonnen hatte.
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 DM Gold für Sabine
Sieg bei der Heim DM / 09.07.12
(Foto: A. Küstenbrück)
Vor gut 10.000 begeisterten Zuschauern verteidigte Sabine den Mountainbike DM-Titel in Bad Säckingen. Der Druck war groß, denn erstmals wurde in der Heimatregion der alten und neuen Deutschen Meisterin ein hochkarätiges Mountainbike Rennen ausgetragen. Das mit „KMC Goldtrophy Sabine Spitz“ sogar ihren Namen trug und von ihr mit initiiert wurde. Auf der eigens dafür gebauten Strecke wurde Sabine mit ihren Haibike Greed auf einer Welle der Begeisterung zu ihrem Elften DM-Titel im olympischen Cross-Country getragen. „Das war Gänsehaut-feeling pur. Die Zuschauer an der Strecke waren gigantisch und haben mich extrem gepusht. Dieser DM-Titel ist etwas ganz Besonderes für mich und gibt mir Rückenwind für das olympische Rennen in London“ sprach Sabine in die laufenden Kameras von ARD und ZDF. Sie siegte nach 5 Runden in 1:22:17 Stunden mit 38 Sekunden Vorsprung auf Adelheid Morath (Freiburg).

Schon von Beginn an zeigte sich Sabine an der Spitze des Feldes. Das war so ganz nach dem Geschmack der Zuschauer, die ihre Lokalmatadorin lautstark am Streckenrand unterstützen. „Das war unglaublich und es ist die pure Freude durch das Spalier der Fans auf nahezu allen Abschnitten des Kurses zu fahren“ berichtete Sabine im Ziel. Tatsächlich war es beeindruckend wie viele Menschen den Weg an die 3,9 Kilometer lange Runde gefunden hatten, die sich gerade nach den starken Regenfällen in den Tagen zuvor, sehr spektakulär und schwierig präsentierte und von allen Seiten großes Lob bekam.
Wie erwartet wurde es der Titelverteidigerin nicht leicht gemacht. Erst versuchte die Vize-Meisterin aus dem letzten Jahr das Tempo mitzugehen und dann war es Olympiastarterin Adelheid Morath (Freiburg), die sich nicht abhängen ließ. Sabine hatte überdies in der zweiten Runde mit einem Kettenklemmer zu tun der sie vom Rad zwang und zweimal verirrte sich noch ein Ast zwischen ihre Speichen. Doch mit ihrer Routine und der Selbstsicherheit einer guten Form geriet sie nicht in Panik. „In solchen Situationen muss man einfach cool bleiben. Gerade auf diesem Kurs darf man nicht nervös werden, sonst reihen sich die Fehler aneinander“, erklärte Sabine. Sie blieb cool und hatte dabei großen Spaß. Trotz der großen Anstrengung glitt immer wieder ein Lächeln über ihr Gesicht, vor allem wenn es laut wurde. Und das wurde es an vielen Stellen des Kurses. Trotz des nicht allzu großen Abstands zur Konkurrenz setzte sie das Projekt „Titelverteidigung“ sehr souverän um und erfüllte die Hoffnungen von Fans und Organisation bei dieser Premiere.
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 Zweiter Saisonsieg für Sabine
Gelungener DM Test/ 01.07.12
(Foto: R. Schäuble)
Es war am Freitagabend eine spontane Entscheidung von Sabine, das Cross-Country Rennen der KitzAlp-Bike in Kirchberg bei Kitzbühl zu bestreiten. Doch der „Ritt“ vom Höhentrainingslager in St. Moritz nach Kitzbühl und wieder zurück noch am selben Tag sollte sich lohnen. Auf der anspruchvollen Strecke in Tirol holte sich Sabine nach einer Fahrzeit von 1:40:53 Std. souverän den Sieg. Anfangs hatte sie mit der Italienischen Meisterin und WM-Dritten Eva Lechner noch eine Begleiterin. Doch schon ab Runde zwei zog Sabine in Führung liegend alleine ihre Kreise auf dem 3,5km langen Kurs, der insgesamt 7-mal zu bewältigen war. Bei gut 31°C und 150 Höhenmetern pro Runde war das eine äußerst anspruchsvolle „Trainingseinheit“, zumindest bezeichnete Sabine dies so im Ziel: „Das war eine ideale Ergänzung zum Trainingslager, das ich gerade in der Schweiz mache und ein guter Test für die bevorstehende DM in Bad Säckingen am nächsten Sonntag. Ich war überrascht, dass es von Anfang an so gut ging.“ gab Sabine zufrieden zu Protokoll.

Schon nach der ersten Runde hatten sich Eva Lechner und Sabine von den übrigen Starterinnen abgesetzt. Das war schon eine kleine Überraschung, denn die Trainingstage zuvor waren nicht unbedingt auf einen Start bei einem Rennen ausgelegt. Vielleicht lag es aber auch den hohen Temperaturen, mit denen wohl Beide am besten zurecht kamen Während Sabine das Tempo an der Spitze hoch hielt, verlor die Italienerin in der zweiten Runde den Kontakt, bevor sie später durch einen Kettendefekt weit zurückgefallen war. Von dann an kontrollierte Sabine das Rennen und fuhr souverän zum zweiten Sieg in dieser Saison. „Das war nicht so einfach wie es vielleicht aussah. Die Strecke ist sehr hart und das Rennen war mit 7 Runden sehr lang angesetzt. Aber ich denke das war nochmals einen ideale Vorbereitung für die nächsten Aufgaben“ sagte Sabine. Als idealen Nebeneffekt, konnte sie auch noch 60 Weltranglistenpunkte aus Kirchberg mitnehmen, Die Weltrangliste wird die Start-Aufstellung beim Olympischen Rennen bestimmen.
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 Warm Up beim Mountainbike Swiss Cup in Gränichen
Platz 4 in Gränichen/ 18.06.12
(Foto: R. Schäuble)
Beim vierten Lauf zum international renommierten Swiss-Cup in Gränichen bei Aarau belegte Sabine Rang 4. Zu Beginn des Rennens hatte Sabine große Schwierigkeiten und konnte auf den ersten beiden Rennkilometern das Tempo an der Spitze nicht mitgehen. Lediglich als 13. kam sie aus der ersten Runde, wobei sie zu dem Zeitpunkt schon wieder fünf Plätze gut gemacht hatte. So richtig begann für sie das Rennen erst in der zweiten von insgesamt sechs Runden. Mit Zeiten im Bereich der Führenden machten sie sich auf den Weg durchs Feld, was sie am Ende noch auf den 4. Platz brachte. „Ich fühlte mich sehr müde und meine Beine waren am Anfang extrem schwer. Die Reiserei und PR-Termine diese Woche waren wohl doch zuviel. Ab dem zweiten Renndrittel hatte ich aber ein guten Rhythmus gefunden“ analysierte Sabine das Rennen. Das Rennen in Gränichen wurde mit 1:48 Min Vorsprung auf Sabine von Esther Süss (SUI) gewonnen.

Die Bedingungen in Gränichen waren perfekt: Sonne, 30 Grad und eine tolle Strecke, bei der nicht nur die vielen tausend Zuschauern ihren Spaß hatten, sondern auch die insgesamt 700 Teilnehmer. Das alles ist kein Zufall, denn mitverantwortlich für das Mountainbike Spektakel bei Aarau ist der Schweizer Nationaltrainer Beat Stirnemann, der Vater von Sabines Teamkollegin Kathrin. Sabine hatte in den Tagen nach der EM in Moskau ein straffes Programm. Die Bike-Übergabe für das neue MTB Projekt an der Werk-Realschule in Albbruck, ein Auftritt bei der InterSolar in München und ein Foto-Shooting für die Sportbild bedeutenden nach dem anstrengenden und erfolgreichen EM-Trip viele Reisetage und wenig Erholung. Das spürte die Olympiasiegerin vor allem in der Startphase. „Die Beine waren komplett zu“ schilderte sie die Situation und erklärte, dass sie nach den ersten 2 Kilometern gerade mal auf Rang 18 lag. Doch mit zunehmender Renndauer fand sie immer besser ihren Rhythmus und es ging in großen Schritten nach vorne, wobei zur Rennhälfte sogar eine schnellste Rundenzeit für sie notiert wurde. In der letzen Runde war sie dann auf Rang drei angekommen. Im Duell mit der Schwedin Alexandra Engen fehlte ihr dann allerdings die Spritzigkeit, so dass sie die Attacke der Schwedischen Meisterin nicht mehr parieren konnte. Trotzdem zeigte sich Sabine sehr zufrieden mit ihrem Auftritt „Das war in sehr gutes Training heute. Zum einen für die Fahrtechnik, aber auch für den Kopf. Mit den Problemen am Anfang noch so gut ins Rennen finden zu können, gibt mir ein gutes Gefühl“ sagte Sabine im Ziel. Für sie startet jetzt die unmittelbare Olympia-Vorbereitung. Deshalb wird sie auch die Weltcups in Übersee nicht bestreiten, die an den nächsten beiden Wochenenden in Kanada und USA stattfinden. Der nächste Renneinsatz wird dann ihr Heimrennen sein: Die Deutschen Mountainbike-Meisterschaften in Bad Säckingen im Rahmen der „KMC Goldtrophy Sabine Spitz“ am 08. Juli.
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 Sabine führt die Gruppe um Platz 2 an
EM Bronze für Sabine/ 11.06.12
(Foto: A. Küstenbrück)
Im strömenden Regen von Moskau hat Sabine die EM-Bronze Medaille gewonnen. Schneller als die Olympiasiegerin waren mit einer Siegerzeit von 1:37:26 Std. nur die Titelverteidigerin Gunn-Rita Dahle-Flesjaa (NOR) mit einem Vorsprung von 1:12 Min und Esther Süss (SUI), mit einem Vorsprung von 1 Sek. Dabei verlor Sabine eine fast sichere Silbermedaille erst in der letzten Abfahrt, als die Bremsen aufgrund der extremen Witterungs-Bedingungen mit verschlissenen Bremsbelägen keinerlei Funktion mehr hatten. Deshalb sah Sabine diesen Erfolg auch mit einem leicht weinenden Auge. „Die Bronzemedaille ist ein Riesenerfolg für mich, aber dass ich Silber wegen eines technischen Problems, auf den letzten Metern im Moskauer Schlamm hergeben musste, ist natürlich etwas ärgerlich“, meinte sie kurz nach der Zieleinfahrt, wobei die Freude über das gewonnene Edelmetall schnell überwog. Es ist ihre insgesamt achte EM-Medaille in der Cross-Country-Disziplin.

Kurz bevor das Rennen los ging öffnete der Himmel über Moskau völlig überraschend - und allen Wetterprognosen zum Trotz - seine Schleusen sintflutartig. Sabine Spitz reagierte prompt und wechselte noch zwei Minuten vor dem Aufruf zur Startaufstellung auf die Schwalbe Schlamm-Reifen „Dirty Dan“ und sie tat mehr als gut daran. Bergauf hatte die Olympiasiegerin jedenfalls keine Probleme, da verlor sie nicht mal Zeit gegenüber der späteren Siegerin Gunn-Rita Dahle-Flesjaa. Die hatte sich in der zweiten Runde abgesetzt und fuhr fortan alleine an der Spitze.

Hinter ihr kämpften vier Fahrerinnen um Silber. Die WM-Zweite Maja Wloszczowska (POL), Topfavoritin Irina Kalentieva (RUS), Esther Süss und Sabine. Sie übernahm die führende Position und kontrollierte das Geschehen. Erst war es Wloszczowska, die in der dritten von fünf Runden abreißen ließ, und eine Runde später überraschenderweise auch Irina Kalentieva. So kämpften Sabine und Süss um Silber, wobei Sabine eigentlich immer im Vorteil war. Sie holte mehrfach einen Vorsprung heraus, einmal sogar 15 Sekunden, doch Süss kam in den Abfahrten jedes Mal wieder heran. Das war besonders in den letzten beiden Runden so. Die Erklärung von Sabine: „Ich hatte keine Bremswirkung mehr, die Beläge waren komplett verschlissen. Zum Teil musste ich aufs Oberrohr sitzen und mit den Füßen bremsen. Dadurch habe ich meinen Vorsprung immer wieder verloren.“
So war das dann auch in der letzten Runde. Sabine war am letzten Anstieg schon wieder zehn Sekunden vorne. „In der Abfahrt war ich dann aber chancenlos“, erklärte Sabine. Sie war auf der Zielgeraden zwar nochmals ein wenig heran gekommen an die Schweizerin, kam aber nicht mehr vorbei.
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 Start zur Mountainbike Swiss Bike Trophy
Platz 3 in Bern/ 04.06.12
(Foto: A. Küstenbrück)
Einen Woche vor den Mountainbike Europameisterschaften in Moskau lieferte das Sabine Spitz eine gelungene EM-Generalprobe ab. Bei der hochklassigen Swiss Bike Trophy in Bern, belegte sie Rang 3. Dabei war es eigentlich ein doppelter EM-Test. Denn 2013 werden die Europäischen Titelkämpfe auf der gleichen Strecke in Bern ausgetragen. Sabine bestimme in der Anfangsphase des Rennens das Tempo and der Spitze. Auch wenn sie aber der Rennhälfte ein wenig an Boden verlor zeigte sich Sabine im Ziel sehr zufrieden: „Ich konnte bis zur Hälfte des Rennens einen hohen Rhythmus fahren. Danach spürte ich die Trainingseinheiten der Vorwoche und verlor deshalb etwas den Anschluss“. Gewonnen wurde das Rennen von der Schweizer Olympiastarterin Esther Süss in 1:28:28 Std.

Die Wetterprognose verhieß im Vorfeld nichts Gutes für die EM Generalprobe auf dem Berner Gurten, dem Hausberg der Schweizer Hauptstadt. Heftige Regenfälle drohten das Ganze im Schlamm versinken zu lassen. Doch der Wettergott hatte ein Einsehen und pünktlich zum Start der Damen Elite zeigte sich sogar die Sonne. Die Strecke war auf Grund der Regenfälle am Morgen schwierig zu befahren, aber gleichwohl in einem gutem Zustand. Das Rennen in Bern war für Sabine nochmals ein wichtiger Test. Ende der ersten Runde übernahm sie im fliegenden Wechsel die Führung des Rennens von Teamkollegin Kathrin Stirnemann. Danach bildete sich eine Dreier-Spitzengruppe zusammen mit den Schweizer Olympia-Fahrerinnen Leumann und Süss. Ab etwa der Rennmitte verließen Sabine ein wenig die Kräfte, auf dieser konditionell sehr anspruchsvollen Runde. Die zurückliegenden Trainingstage, die auf das EM-Rennen in einer Woche ausgerichtet waren, forderten ihren Tribut. Dadurch gelang es Esther Süss sich kontinuierlich abzusetzen, was sich bis ins Ziel auf einen Vorsprung von 1:22 Min auf Sabine kumulierte. Die Entscheidung um Platz zwei fiel Ende der zweitletzten Runde. Katrin Leumann drängte Sabine in die Streckenbegrenzung, die infolge dessen vom Rad musste und so die entscheidenden Meter verlor. Das änderte aber nichts an dem positiven Fazit von Sabine, die Rang 3 als Erfolg verbuchte
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 Viel Mountainbike Spekatkel in den Vogesen
Heil in die Top Ten/ 21.05.12
(Foto: A. Küstenbrück)
Der vierte Saison-Weltcup in La Bresse/Vogesen ließ bei Sabine wieder etwas Gelassenheit zurückkehren. Nach dem schweren Trainingssturz in der Vor-Woche beim Weltcup in Tschechien und den anschließenden Problemen im Rennen schaffte Sabine dieses mal eher unerwartet den Sprung in die Top-Ten. Sabine rollte jubelnd über die Ziellinie des romantischen Vogesen-Städtchens in Lothringen. Zum Einen weil sie mit der Leistung und Rang 10 zufrieden war auf dieser Runde - die ihren Fähigkeiten nicht gerade entgegen kam - aber auch um den vielen Tausend Zuschauern an der Strecke für die Unterstützung zu danken. Diese war auf diesem extremen Gelände mit einem langen steilen Anstieg und mehreren sehr kniffligen bis gefährlichen Abfahrten auch notwendig. Durch heftige Regenfälle in der Nacht zum Sonntag waren die Passagen noch schwieriger zu befahren. So war sie auch froh das Spektakel ohne größere Blessuren und Stürze überstanden zu haben, denn viele Stürze mit Verletzungen, im Training und Wettkampf unterstrichen die Gefährlichkeit dieser Runde. „Da muss man manchmal froh sein, heil ins Ziel zu kommen“, meinte Sabine die diese Art der Streckenführung auch schon im Vorfeld kritisiert hatte. Dass mit der 39-jährigen Norwegerin Gunn-Rita Dahle eine andere erfahrene MTB-Spezialistin nach 5 Runden in 1:39:54 Std den Sieg feierte, unterstreicht, wie wichtig Routine und Einteilung gerade in diesem Gelände sind. „Auf der extrem schweren Strecke bin ich unter diesen Umständen zufrieden auch wenn der Rückstand mit etwas mehr als 5 Minuten etwas groß ausgefallen ist“, kommentierte Sabine ihre zweite Top Ten Platzierung in diesem Jahr.

Vor dem Start herrschte bei Sabine eine gewisse Skepsis ob sie hier beim erstmals ausgetragenen Weltcup in den Vogesen richtig gut punkten können wird. Dies hatte mit den sturzbedingen Problemen in der Vorwoche zu tun, aber auch mit den extremen Gelände, das sich schon im Training als sehr gefährlich herausstellt hatte und vor allem die leichtgewichtigen Kletterspezialistinnen auf dem langen nicht enden wollenden und steilen Anstieg bevorzugte. Dass auch die Absicherung der Strecke nicht optimal war kritisierte Sabine bereits im Vorfeld ebenso wie die zu extreme Kursführung. Der Regen in der Nacht tat sein Übriges dazu und liesen die Sorgenfalten auch nicht kleiner werden. Doch Sabine meisterte dies mit all ihrer Erfahrung souverän.
Am Start kam Sabine nicht so gut weg wie erhofft. Eine Konkurrentin drängte sie in die Absperrung und nur ein scharfes Bremsmanöver verhinderte eine Kollision. So kam sie lediglich als 18. nach der kurzen Einführungs-Runde bei Start und Ziel vorbei. Möglichst schnell versuchte Sabine wieder den Anschluss an die Führenden zu finden was in auf der engen Strecke und den rutschigen Bodenverhältnissen kein leichtes Unterfangen war und sehr viel Kraft gekostet hat. An der Spitze hatte sich ein sechs Fahrerinnen starkes Feld leicht abgesetzt, dahinter folgte am höchsten Punkt eine weitere Gruppe bis Rang zwölf zu der Sabine im langen Anstieg Anschluss gefunden hatte. Auf den nächsten Runden setzten sich zwei Fahrerinnen ab während sich Sabine auf Rang 10 etablierte. „Ich konnte am Berg nicht ganz den Rhythmus der Schnellsten halten. Dafür hat die Form heute nicht ausgereicht“ bekannte sie. Die weiteren Verfolgerinnen hielt Sabine allerdings sicher auf Distanz und durfte sich so über Platz 10 im Ziel freuen.
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 Im Wald von Mähren
Kein Glück in Mähren/ 14.05.12
(Foto: A. Küstenbrück)
Das dritte Mountainbike Weltcup-Wochenende der olympischen Saison hatte für Sabine schon alles andere als verheißungsvoll begonnen. Auf der zweiten Trainingsrunde stürzte sie so schwer, dass man Anfangs Schlimmeres befürchten musste. Diese Befürchtungen bestätigten sich glücklicherweise nicht und Sabine konnte – wenn auch gehandicapt durch zahlreiche Prellungen und Hämatome – am Sonntag ins Rennen gehen. Trotz Nachwehen war sie zuversichtlich, in den Kampf um eine Top-Platzierung eingreifen zu können, da sie beim finalen Training am Samstag ganz gut zurecht kam. Nach gutem Start vor traumhafter Zuschauer-Kulisse verlor Sabine aber zusehends an Boden und musste sich nach 6 Runden mit Rang 17 begnügen. Im Ziel hatte sie auf die Siegerin Julie Bresset (FRA, 1:29:17 Std.) einen Rückstand von 4:10 Min „Das ging heute nicht so gut wie ich wollte, aber letztlich muss ich froh sein, dass ich überhaupt starten konnte“ sah sie es mit gemischten Gefühlen.

Eigentlich hatte sich Sabine für den Weltcup in Tschechien besonders viel vorgenommen. Die Strecke gefällt ihr und die gute Form hatte sie in den letzten Renneinsätzen mehrfach unter Beweiß gestellt. Doch schon am Donnerstag auf der zweiten Trainingsrunde wurde dies alles in Frage gestellt. Nach einem Drop überschlug sie sich und landete auf dem Rücken in einem Steinfeld. Ein völlig ramponierter Cratoni Helm und zahlreiche Prellungen - vor allem an Schulter und Rücken - zeugten von dem harten Aufschlag. Sie hatte großes Glück. Trotz Schmerzen versuchte sie sich davon möglichst wenig beeinflussen zu lassen und trainierte schon am nächsten Tag wieder auf der sehr anspruchsvollen Runde. Die Zuversicht kam zurück, denn trotz der Nachwehen kam sie einigermaßen gut zurrrecht. Allerdings stellt das Renntempo nochmals eine ganz andere Belastung für den Organismus dar. So gelang es nur in der Startrunde, dass hohe Tempo an der Spitze mitzugehen. Danach war es für Sabine nicht mehr möglich sich 100%ig zu belasten. Lange im Bereich von Rang 12 gelegen verlor sie in der letzten Runde – was schon sehr ungewöhnlich ist für sie - nochmals 5 Plätze ohne wirklich reagieren zu können„Ich werde mich diese Woche nochmals durchchecken lassen und hoffe, dass ich mich bis zum nächsten Wochenende wieder einigermaßen regeneriert habe“ schaute Sabine nach vorne.
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 Sabine im Wald von Solothurn
Guter Weltcup Test / 06.05.12
(Foto: Ralf Schäuble)
Der Swiss Cup im Rahmen der populären „Bike Days“ Solothurn wurde in diesem Jahr nach ergiebigen Regenfällen im Schweizer Mittelland zu einer wahren Schlammschlacht und somit zu einem besonderen Härtetest für Sabine. Beim fast auf Weltcup Niveau besetzten Rennen belegte sie nach sechs Runden Platz 8. Auf Siegerin Esther Süss/ SUI betrug im Ziel nach einer Fahrzeit von 1:45:11 Std der Rückstand 1:52 Min. Auch wenn das Ergebnis - was das nackte Resultat angeht - nicht ganz zufrieden stellend ausgefallen ist und Sabine im letzten Renn-Drittel starke muskuläre Probleme hatte, zog sie ein sehr positives Fazit von ihrem letzten Test vor dem kommenden Weltcup-Block mit den Läufen in Tschechien (Nove-Mesto) und in Frankreich (La Bresse): “Das Rennen mit seinen vielen Belastungs-Wechseln war eine ideale Vorbereitung für die nächsten Aufgaben im Weltcup auch wenn das jetzt vielleicht nicht unbedingt das erwartet Resultat ist. Wichtiger in diesem Fall ist mir das gute Gefühl das ich hatte, zumal ich weiß was ich Vorfeld gemacht habe.“ zeigte sie sich Sabine mit den Weltcup Test trotzdem sehr zufrieden.

Nach vier Runden wurde das Rennen noch von einem 9 Damen starkes Feld angeführt, in dem Sabine über weite Strecken das Tempo mitbestimmte. Auf den letzten beiden Runden gelang es ihr dann nicht mehr die Geschwindigkeit zu halten, nachdem sich an der Spitze mit Esther Süss und Karen Hanlen (NZL) ein Duo abgesetzt hatte. Die vielen Laufpassagen und das Training der Vorwoche verursachten bei Sabine muskuläre Probleme. „Nachdem ich mich in den ersten vier Runden gerade auch in den Anstiegen sehr gut gefühlt hatte, gelang es mir danach nicht mehr, nach den Laufpassagen den Rhythmus wieder zu finden. Die Beine waren plötzlich wie Blei“ erklärte Sabine im Ziel. Das war auch der Grund, warum sie auf den letzten Metern noch sehr viel Zeit verloren hatte. Am höchsten Punkt in der letzten Runde wurde sie nämlich noch als sechste notiert, wobei der Rückstand auf Rang 5 noch nicht allzu groß war. Den heraneilenden Lokalmatadorinnen Marielle Saner und Nathalie Schneitter konnte sie in der langen Flachpassge zurück zum Ziel allerdings nichts mehr entgegensetzen und musste beide ziehen lassen. „Ich wollte jetzt auch nicht auf Biegen und Brechen dagegenhalten um nicht zu überreizen. Das Rennen war ohnehin schon sehr lang und am nächsten Wochenende ist Weltcup“ zeigte sich Sabine gelassen.
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 Beim Mounainbike Klassiker in Heubach auf Rang 2
Sabine Spitz „rockt“ in Heubach / 01.05.12
(Foto: Ralf Schäuble)
Beim zweiten Lauf zur Mountainbike Bundesliga belegte Sabine in Heubach - dem legendären „Bike the Rock“ - Rang 2 und konnte damit besonders viele Weltranglisten-Punkte sammeln, Der Klassiker im Deutschen Mountainbike Kalender hat die höchste UCI Einstufung, die so genannte „Hors Categorie“, und ist deshalb von besonderer Bedeutung. Für Sabine war das Rennen vor großer Zuschauerkulisse auch der erste Wettkampf-Einsatz in Deutschland in diesem Jahr. Umso mehr freute sie sich über das unerwartet gute Ergebnis: „Der zweite Platz hier in Heubach ist perfekt für mich und zeigt mir dass die Form stimmt. Bekanntlich entspricht das Höhenprofil hier nicht unbedingt zu meinen Vorlieben. Aber man sieht, dass man mit der entsprechenden Einstellung und Form trotzdem ein sehr gutes Rennen fahren kann“. Vor allem auf dem langen Anstieg fand Sabine mit ihrem superleichten Haibike Greed schnell den richtigen Rhythmus und hielt auch die Bergspezialistinnen auf Distanz. „Am Berg habe ich mich wirklich sehr gut gefühlt und nur wenig Zeit verloren, obwohl ich eine stressige Woche hinter mir habe mit vielen PR-Terminen. Am Samstag vor dem Rennen habe ich mich noch recht müde gefühlt und bin deshalb überrascht, dass es so gut ging.“ analysierte sie das Rennen.

Der „Rock“ ist der Heubacher Hausberg Rosenstein, den Sabine beim Mountainbike-Klassiker auf der Ost-Alp gleich sechsmal in Angriff nehmen musste. Der 2,5 Kilometer lange Anstieg kumulierte sich über die gesamte Renndistanz auf stattliche 1300Hm und war eigentlich gar nicht so nach dem Geschmack von Sabine, die es lieber kurz und knackig mag. Doch eine gute Form und vielleicht auch die sommerlichen Temperaturen ließen die Deutsche Meisterin von Beginn an, an der Spitze des Feldes fahren. Nur die zweite Olympiasiegerin im Feld der knapp 40 Damen – Gunn-Rita Dahle aus Norwegen – gelang es einen leicht höheren Rhythmus anzuschlagen. Vor allem in den Abfahrten machte sie immer wieder Sekunden gut, so dass der Vorsprung stetig anstieg. Auch Sabine machte gegenüber ihren Verfolgerinnen Runde für Runde Boden gut, so dass der zweite Platz eigentlich nie in Gefahr war, sieht man einmal vom Defekt-Risiko ab. Im Ziel hatte Sabine dann einen Rückstand von 1:47 Min. auf die Siegerzeit von 1:34:32 Std. Der recht große Abstand täuscht ein wenig über die wahren Kräfteverhältnisse. Von hinten drohte für Sabine nach etwa halber Renndistanz keine Gefahr mehr, so dass sie die letzten Runden etwas verhaltner fuhr, um keinen Defekt auf der mit scharfkantigen Steinen durchsetzten Abfahrt die zu riskieren. Am kommenden Wochenende wird Sabine als letzten Test vor dem dritten Weltcup in Tschechien den dritten Lauf zum Swiss-Cup in Solothurn bestreiten. Dort werden auf einer sehr schnellen Strecke ganz andere Anforderungen an die Athletinnen gestellt.
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 Sabine fährt sicher durch den "Hundschopf" von Buchs
Erster Saisonsieg / 03.04.12
(Foto: Ralf Schäuble)
Beim Auftakt des international renommierten Swiss Cups in Buchs/SG präsentierte sich Sabine und ihr Team in blendender Verfassung und belegte die Plätze eins (Sabine), zwei (Tereza) und sechs (Kathrin). Auf dem sehr steilen Gelände in Buchs, wo pro 4,5 km Runde 200hm zurückzulegen waren, enteilte Sabine schon nach dem Start dem gut besetzten Feld und fuhr ungefährdet zum Sieg. Sie konnte den Vorsprung bis zur Rennmitte stetig ausbauen um in den letzten beiden Runden das Geschen dann von der Spitz aus zu kontrollieren. „Das war ein super Rennen für mich. Ich habe mich sehr gut gefühlt und konnte einen schönen Rhythmus fahren. Das hätte ich so nicht unbedingt erwartet. Das war ein perfekter Test für mich, mit Blick auf den Weltcup in Belgien in zwei Wochen“ freute sich Sabine über ihren ersten Saisonsieg 2012. Dieser ist - wie die Schweizer Nachrichtenagenturen richtig vermeldeten - der Erste in der Schweizer Rennserie seit 2008. Vielleicht ein gutes Omen, denn 2008 wurde für Sabine das Beste ihrer bisherigen Karriere.

„Trotz der vielen Höhenmeter“ lächelte Sabine im Ziel und meinte damit nicht nur ihren souveränen Sieg sondern auch, dass sie schon direkt nach dem Start in einem 20% steilen Asphaltanstieg der Konkurrenz überraschend, - auch für sie selber - ein paar Meter abnehmen konnte. Zum einen weil sie diese Passagen nur wenig liebt, zum andern weil auch das Training der letzten Wochen dies nicht unbedingt hätten erwarten lassen. Dass sie das hohe Tempo dann auch durchziehen konnte war wiederum weniger überraschend, wenn man Sabine kennt. Denn die Olympiasiegerin ist bekannt dafür einen Wettkampf über die gesamte Distanz konstant fahren zu können. So wuchs das Zeitpolster auf die nachfolgenden Konkurrentinnen stetig an, bis zu einem Maximal-Vorsprung von 1:45 Min nach etwa 2/3 des Rennens. Danach lies es die Deutsche Meisterin in den defektanfälligen Abfahrten etwas vorsichtiger angehen, um den ersten Saisonsieg nicht zu gefährden. Am Ende waren des dann immer noch 48 Sek. Vorsprung auf die die Teamkollegin Tereza Hurikova, die damit einen Doppelsieg des „Sabine Spitz Haibike Pro Team“ sorgte. „Das ist natürlich besonders schön wenn man gemeinsam auf dem Podium stehen kann“ jubelte Sabine, die sich auch über den sechsten Platz von Kathrin Stirnemann freute, der Jüngsten im Team. Das erste Rennen des Swiss Cup wurde so für alle zu einem echten Aufbau-Wettkampf für den nächsten Weltcup. Dieser findet am 15.04. in Houffalize/ Belgien statt, einem echten Klassiker. Dort hat Sabine im Jahre 1996 ihren ersten Weltcup überhaupt bestritten.
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 Guter Mountainbike Weltcup Start für Sabine in Südafrika
Platz 7 beim Weltcup Auftakt / 19.03.12
(Foto: Ralf Schäuble)
Sabine hat den ersten Härtetest der Mountainbike Saison 2012 bereits bestanden – so lautet das erste persönliche Resümee nach dem Auftakt des Mountainbike Weltcups in Pietermaritzburg/ Südafrika. Mit dem Handicap einer verunglückten Startphase belegte sie nach fünf extrem anspruchsvollen Runden in einer Fahrzeit von 1:36,03 Std. Platz 7. Die Probleme der vergangenen Saison (Ellbogenbruch) sind nahezu vergessen und die langwierige Erkältung ist endlich abgeklungen. Die subtropische Wärme des südafrikanischen Spätsommers hat da wohl seinen positiven Beitrag geleistet. Über hohen Temperaturen hat sich Sabine aber nicht nur deshalb gefreut. Denn bekanntlich fühlt sich Sabine bei großer Wärme besonders wohl, was sich stets positiv auf ihre Leistung auswirkt So kam Sabine mit zunehmender Renndauer immer besser in Schwung und machte nach einer langsamen ersten Runde noch viele Plätze gut. Gewonnen wurde das Rennen in einem äußerst spannenden Duell von der Vize-Weltmeisterin Maya Wloszczowska (POL) in einer Zeit von 1:34:01 Std. vor Emily Batty (1:34:05 Std) und Weltmeisterin Catharine Pendrel (beide Kanada).

Der Start in Pietermaritzburg verlief für Sabine nicht gut. Durch eine Konkurrentin verursacht musste sie gleich zu Beginn vom Rad:„Ich wurde beim Start behindert und hatte so sehr viele Plätze eingebüßt“. Das verlorene Terrain auf biegen und brechen wieder gut machen schien ihr auf dieser schweren Strecke mit 5,5 km Länge und 250hm zu riskant „. Auf der tückischen Runde durfte man nicht überpacen“ argumentieret sie nach dem Rennen. Trotzdem legte sie ab Runde 2 den „Turbo“ ein und machte Platz um Platz gut. Nach der ersten halben Runde noch auf Rang 20 schob sie sich so bis auf Rang 7 nach vorne. „Mein Ziel war Top Ten. Ich bin mit dem Saisoneinstand deshalb sehr zufrieden. Darauf kann ich im Hinblick auf die kommenden Weltcups aufbauen – und dann auch wieder aus der ersten Startreihe ins Rennen gehen.“ so die Deutsche Meisterin im Ziel. Die Einblendungen von Sabine im neuen Outfit – und dem Podiumstrio Wloszczowska, Batty, Pendrel (beide Kanada) gingen diesmal per Internet Live Stream um die ganze Welt. Selbst via Bildschirm wirkte die Abfahrt durch den „Felsengarten“ brutal. Sabine meisterte die Horror-Passagen auf den „Rocky Roads mit ihrem Haibike Hardtail Greed sicher, hier fiel auch die Entscheidung in der letzten Runde.
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Auftakt Mountainbike Weltcup/ 15.03.12
(Foto: Ralf Schäuble)
Wie kommt man von Murg am Hochrhein nach Pietermaritzburg in der südafrikanischen Provinz KwaZulu-Natal? „Kein großes Problem“, lacht Sabine. „Mit dem Flieger Zürich - Johannesburg. Von dort noch 500 Kilometer mit dem Mietauto.“ 24 Stunden auf Achse, kaum Schlaf – aber dem großen Ziel Olympische Spiele wird alles untergeordnet. Im August will Sabine wieder um Gold fahren, die Planung ist auf den Tag X ausgerichtet. Dazu gehört auch der Weltcup-Auftakt am Samstag am anderen Ende des Globus. Und Reisestrapazen gehören zum Geschäft, Mountainbiker sind eben Weltenbummler.
„Natürlich ist alles, was Rang und Namen hat, da“, konstatierte Sabine bei ihrer Streckenbesichtigung. Die Premiere liefert Aufschlüsse, wer „wie über den Winter kam.“ Entscheidend ist im Gelände jetzt umzusetzen was man sich über den Winter erarbeitet hat. Wer nicht konsequent trainiert hat, wird erstmal keine Chance haben. Jeder weiß nach dem kommenden Samstag wo er steht. Das ist wichtig und wird die weitere Saisonplanung und auch Vorbereitung entscheidend beeinflussen.

Im Vorjahr startete Sabine an gleicher Stelle – allerdings einen Monat später - mit Rang 7 in die Saison. Ihre bisherige Vorbereitung lässt „mindestens“ ähnliche Erwartungen zu. Pluspunkt: Sabine weilte in diesem Jahr schon am Kap, absolvierte bei 40 Grad schweißtreibende Einheiten. Dann folgten erste Wettkämpfe im europäischen Lieblings-Quartier Zypern. Mit Platz 3 am Ende des MTB-Etappenrennens. Eine Erkältung ließ nicht mehr zu, auch in Südafrika ist der Husten nicht gewichen, obwohl die Temperaturen von 25 Grad der Wärme-Enthusiastin gut tun.
Das Gebiet um Pietermaritzburg ist ein schönes Fleckchen Erde zwischen sanften Hügeln und Wäldern – doch allzu viel Aufmerksamkeit kann Sabine der Ästhetik nicht schenken. Der modifizierte Rundkurs im Cascades Park, 5 km lang, weist 250 Höhenmeter auf und ist „grenzwertig“, wie viele meinen. „Wer mit dem Vorderrad in extremen Passagen die Linie verliert, stürzt. Die Abfahrt durch ein Steinfeld oder über Steilstufen gleicht einer Mutprobe. „Aber ängstlich geht gar nicht, zaghaft fahren wäre kontraproduktiv“, weiß Sabine.
Fast ein Anfang mit Schrecken könnte man also meinen. Und das nach einer „Seuchensaison“ (mit Krankheiten und Ellbogenbruch), wie der Ingolstädter Donau-Kurier in einem großen Beitrag textete. „Ich hoffe, dass mein Pech-Konto für die nächsten zwei Jahre gedeckt ist“, so Sabine, die sich auch über Olympia hinaus happige Trails vorstellen könnte. „Ich möchte den Radsport so lange aktiv betreiben, wie ich Lust und Spaß dazu habe.“ Und der Anlauf zu Olympia hat ganz eigene Gesetze. Die ARD reiste für aktuelle Bilder im Morgenmagazin eigens in den Aldiana Zypern. Mit der NaturEnergie AG verlängert Sabine das Sponsoring (seit 2003) um weitere drei Jahre und Aldiana fungiert künftig als offizieller Partner des Sabine Spitz Haibike Pro Team. Aber: erstmal gilt es, die Horror-Passagen des Südafrika-Weltcups zu meistern…
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 Doppelsieg für das Team von Sabine auf der letzten Etappe
Nach 3 Etappen Platz 3/ 29.02.12
(Foto: Ego Promotion)
Beim traditionellen „Afxentia Stage Race“ auf Zypern, dem bedeutendsten Mountainbike Etappen Rennen in Europa, belegte Sabine nach drei schweren Etappen Rang 3. Sie hatte im Ziel 1:07 Min Rückstand auf die Siegerin Annika Langvad (DEN), die wie Sabine auf allen drei Etappen unter den ersten drei zu finden war. Im Auftakt-Einzelzeitfahren über 5,6 km kam Sabine hinter Teamkollegin Tereza Hurikova als zweite in Ziel. Auf der Marathonrunde am Samstag wurde Sabine Dritte, wobei sie bereits mit einer leichten Erkältung zu kämpfen hatte. Im Cross-Country Rennen am Samstag lag Sabine dann nochmals auf Rang 2, trotz des gesundheitlichen Handicaps. „Ich bin froh, dass ich das Etappenrennen nach der Erkältung zu Ende fahren konnte und so wertvolle Weltranglisten-Punkte für Olympia gesammelt habe. Die Form ist glaube ich ganz gut, auch wenn dieses Rennen durch die gesundheitlichen Probleme etwas schwierig einzuordnen ist“ erklärte Sabine im Ziel. Dabei präsentierte sich das Team von Sabine, das „Sabine Spitz Haibike Pro Team“, dass sich derzeit in einem zweiwöchigen Team-Trainingslagers im Aldiana Zypern befindet, in einer hervorragenden Verfassung. Den Sieg der Gesamtwertung verpasste Team-Fahrerin Tereza Hurikova (CZE) nur durch Reifendefekt auf der letzten Etappe um 54 Sek. Kathrin Stirnemann belegte beim abschließenden Cross-Country Rennen Rang 9, was das Defektpech des Vortages mit zwei platten Reifen etwas vergessen ließ. In der Gesamtwertung schob sie sich damit noch auf Rang 11.

Sabine fuhr beim finalen Cross-Country Rennen in der dreiköpfigen Verfolgergruppe ein taktisches Rennen, nachdem die Tschechische Teamkollegin schon gleich nach dem Start dem Feld enteilt war. Es galt Tereza bestmöglich zu unterstützen, beim Versuch das Unmögliche, vielleicht doch noch möglich zu machen und den Gesamtsieg für das Team zu holen. Dieser war auf der zweiten Etappe am Samstag, eine Marathon Runde von 40km, in weite Ferne gerückt, als ein Reifendefekt dazu führte, dass Hurikova nicht nur Leadertrikot verlor, sondern auch viel Zeit. Ein Rückstand von 2:55 Min auf die Dänin nach zwei Etappen, schien nicht mehr aufholbar am letzten Tag. Die Tschechische Meisterin war allerdings im abschließenden Cross-Country Rennen bis in die vierte von fünf Runden auf einem sehr guten Weg, es doch noch zu schaffen. Dann aber ließ ein scharfkantiger Stein alle Hoffnungen jäh zerplatzen. Den Tagessieg lies sich die ehemalige Juniorinnen-Weltmeisterin jedoch nicht mehr nehmen.
Sabine fühlte sich durch eine Erkältung nicht so fit, um selbst einen Angriff auf das Leadertrikot starten zu können. Trotz des Handicaps kontrollierte sie in einer dreiköpfigen Verfolgergruppe mit der Gesamtführenden Langvad und Blaza Klemencic (SLO) das Tempo und macht vor allem in den kniffligen Singletrails immer wieder Boden gut. Allerdings wollte sie ihre Begleiterinnen nicht dabei unterstützen den Rückstand auf die Teamkollegin zu verkleinern und verhielt sich vor allem in den flacheren Passagen eher passiv. Auf den letzten 1,5 km wo es nochmals einen technischen Singletrail zu befahren gab, erhöhte Sabine dann aber nochmals das Tempo und enteilte damit den Konkurrentinnen. Damit war - wie bereits in der ersten Etappe – der Doppelsieg für Sabine Spitz Haibike Pro Teams perfekt.
Auf der Etappe am Samstag verlor Sabine wegen der Erkältung den Anschluss auf die Marathon-Weltmeisterin Langvad, als diese im 7km langen Anstieg attackierte. Dabei büßte sie als Dritte im Ziel, 1:37 Min auf die Etappen-Gewinnerin ein. Damit war klar, dass es unter den gegebenen Umständen kaum mehr möglich sein würde, den Gesamtsieg noch zu holen. Sabine hofft nun schnellst möglich wieder fit zu werden, um die letzte Trainingswoche auf Zypern für den weitern Formaufbau noch gut nutzen zu können.
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Gelungener MTB Saisonauftakt/ 19.02.12
(Foto: R. Schäuble)
Im ersten Rennen der Saison 2012 belegte Sabine beim Sunshine Mountainbike-Cup auf Zypern den zweiten Platz. Nur die Mountainbike-Marathon Weltmeisterin Annika Langvad (DEN) war schneller. Von Beginn an zeigte sich Sabine beim international stark besetzten Rennen - das als Auftakt der europäischen MTB Saison gilt - in der Spitzgruppe und überraschte damit auch sich selbst ein wenig. „Ich hätte nicht gedacht, dass ich auf Anhieb in diesem starken Feld so gut mitfahren kann, da ich bisher kaum diese intensiven Belastungen trainiert habe und noch nie so früh im Jahr Rennen bestritten habe. Aber das ist eine schöne Bestätigung der bisherigen Saison-Vorbereitung, darauf kann ich sehr gut aufbauen“ freute sie sich über das gelungene Saison Debüt. Der zum Saisonende 2011 gebrochene Ellebogen, machte ihr beim ersten MTB Renneinsatz keine Probleme. Erst in der letzten Runde musste Sabine der noch ungewohnten Intensität Tribut zollen und verlor gegen die Dänin etwas an Boden. Nach 28 km hatte diese im Ziel nach1:20:09 Std. einen Vorsprung von 1:42 Min auf Sabine. Die Tschechische Meisterin Tereza Hurikova, die für das Team von Sabine fährt, wurde in 1:23:09 Std. Dritte und rundete damit das herausragende Team-Ergebnis ab.
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 Sabine bei der Pressekonferenz von NaturEnergie zur Vetragsunterzeichnung
Mit NaturEnergie zu Olympia/ 10.02.12
(Foto: Energiediesnt AG)
Besser als mit Sabine kann „NaturEnergie“ wohl kaum visualisiert werden. Schon seit 2003 ist die NaturEnergie AG persönlicher Kopfsponsor von Sabine und so mit der Sparkasse Hochrhein und Tune der treueste Begleiter Sabines sportlicher Laufbahn. Diese sehr erfolgreiche und lange Partnerschaft wird nun für weitere drei Jahre fortgeführt und ausgebaut. Denn NaturEnergie wird Partner von Sabine bleiben, unabhängig davon ob sie nach 2012 noch auf den Rennpisten unterwegs ist. Zusammen mit Martin Steiger, Aufsichtsratsvorsitzender der NaturEnergie AG, freuen sie sich auf die weitere Zusammenarbeit.
„Mit NaturEnergie kann ich mich 100%ig identifizieren. Es ist genau das, was ich auch auf meinem Mountainbike „produziere“. Dazu erlebe ich die Natur täglich und weiß deshalb wie wichtig es ist, diese zu erhalten. Ich bin sehr stolz einen Partner wie NaturEnergie zu haben, der dazu beiträgt, die Natur durch eine klimafreundliche Energiegewinnung aus regenerativer Wasserkraft zu schützen“, so Sabine bei der Vertragsunterzeichnung.

„Sabine Spitz ist eine ideale Markenbotschafterin für NaturEnergie. Ihre ehrgeizigen Ziele und ihre enge Verbundenheit mit der Region Hochrhein, passen sehr gut zu uns“, ist Martin Steiger überzeugt. Bereits im Jahr 2000 hatte die Unternehmensgruppe begonnen, Sabine zu unterstützen. Aufgrund der wachsenden Erfolge der Ausnahme-Sportlerin entschied sich der Stromversorger drei Jahre später für eine deutliche Ausweitung des Engagements.

Der neue Dreijahresvertrag bedeutet dabei wir erwähnt nicht zwangsläufig, dass Sabine noch über das Jahr 2012 hinaus als Sportlerin aktiv sein wird. Diese Entscheidung wird sie erst nach der aktuellen Saison treffen. Der Dreijahres-Vertrag mit NaturEnergie ist davon unabhängig und sieht Sabine auch in Zukunft als wichtige Werbeträgerin für saubere Energie. Für Sabine ist dies eine zusätzliche Anerkennung ihrer bisherigen Leistungen und .ein besonderer Vertrauensbeweis.

Nach der mehr oder weniger auskurierten Ellenbogenverletzung – gerade im Gelände macht sich diese doch noch etwas bemerkbar - bereitet sich Sabine erzeit intensiv auf die olympische Saison vor. Mit dem Verlauf der Vorbereitungen ist sie bisher sehr zufrieden und sieht sich mit Blick auf die ersten Mountainbike-Rennen auf Zypern und dem Weltcup Start Mitte März gut im Soll. Eben hat sie ein zweites Trainingslager auf den Kanarischen Inseln abgeschlossen. Schon am nächsten Wochenende wird sie ihr erstes Rennen der Saison auf ihrer Lieblingsinsel Zypern bestreiten.
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 Beste Bedingungen für Sabine in Südafrika
Heißes Trainingslager/ 20.01.12
(Foto: R. Schäuble)
Einen ganz neuen Weg hat Sabine mit Beginn des Jahres 2012 eingeschlagen. Erstmals ist sie nach Südafrika gereist um sich dort im ersten Traininglager des Jahres auf die Mountainbike-Saison vorzubereiten. In der Region um Kapstadt herrscht derzeit Hochsommer. Bei Temperaturen mit teils über 40°C ist es am südlichen Ende Afrikas Anfang Januar extrem heiß. Aber genau das war für Sabine ein wichtiges Argument erstmals dort ihre Zelte aufzuschlagen: „Ich liebe die Wärme und glaube, dass das für mich genau das richtige ist, um mich konzentriert auf eine so wichtige Saison vorzubereiten“ Dabei hat sich auch im Auge, dass das Training bei solch warmen Bedingungen einen ganz besondere Qualität besitzt. „Ich komme sehr gut klar mit der Wärme, erziele damit einen zusätzlichen Trainingeffekt und kann damit in dieser Jahreszeit ganz neue Reize setzen“ erklärt Sabine. Es waren aber auch die guten Erfahrungen zahlreicher anderer Rad- und Ausdauersportler, die sie in das Weinbau-Gebiet von Stellenbosch, im nordwestlichen Hinterland von Kapstadt gelegen, gelockt haben. Eine gute Infrastruktur, viele Trainingsmöglichkeiten auf der Straße und im Gelände bieten ein ideales Umfeld.

Das Ausdauertraining bei Temperaturen von über 40°C ist für den Organismus eine extreme Belastung. Vor allem wenn man wie Sabine direkt aus dem Winter kommt. Richtung Norden von Stellenbosch aus, trifft man schon ziemlich schnell auf fast wüstenartige Verhältnisse. Kein Haus, kein Strauch, kein Schatten und verdorrte Felder so weit das Auge reicht, bieten ein extremes Kontrastprogramm zu den heimatlichen Gefilden. Dass da der Organismus besonders gefordert wird versteht sich fast schon selbst. Die Wärme ist eine extreme Belastung für das Herz-Kreislaufsystem und nur mit einer gewissen Grundfitness überhaupt zu verarbeiten. Die ist bei Sabine zweifelsohne da, so dass sie aus diesen extremen Bedingungen auch einen besonderen Nutzen ziehen kann. Da dem Körper während des Trainings die Kühlung weitestgehend fehlt, ist der Körper doppelt gefordert. Diese Anforderungen sind sehr gut vergleichbar mit denen während eines Mountainbike Wettkampfs. Deshalb dürfte es ein Vorteil sein den Organismus in der eigentlich kalten Jahreszeit schon darauf zu trainieren Dazu kommt, dass die Mountainbike-Saison 2012 so früh wie noch nie schon mit März - auch in Südafrika – beginnt, wo ebenfalls hohe Temperaturen zu erwarten sind.

Bisher liegt Sabine was das Training angeht sehr gut im Soll. „ Es läuft sehr gut. Ich fühle mich gut und kann die Trainingsinhalte wie sie Bundestrainer Frank Brückner vorgibt sehr gut umsetzten.“ bestätigt sie. Das geplante Programm konnte bisher ohne Kompromisse umgesetzt werden, was in unseren Breitengraden ja selbst im Sommer nicht selbstverständlich ist. Die allgemein stabilen Wetterbedingungen in Südafrika waren ebenfalls ein wesentlicher Grund in der Olympiasaison den neuen Weg zu gehen. Das Trainingsgebiet ist sehr abwechslungsreich. Richtung Norden eher wüstenartig und flach, im Osten türmt sich das „Drakenstein“-Gebirge auf, dass teils ähnliche Bedingungen wie in de Alpen bietet und im Süden hat man mit Meer und Strand ein zusätzliches Kontrastprogramm mit besonders schönen Ausblicken. Einzig die Distanzen sind anders wie in Mitteleuropa. Da kann es schon sein, dass man mal 60 km in eine Richtig fährt ohne auf Zivilisation zu treffen. „Wenn man ohne Fahrzeugbegleitung unterwegs ist, muss man schon etwas besser planen wie bei uns gerade was die Versorgung mit Wasser angeht“ erzählt Sabine. Dass dies bei Temperaturen von über 30°C umso wichtiger ist versteht sich von selbst. Zuletzt wäre das fast ein Problem geworden für Sabine. Schon mit leerer Trinkflasche unterwegs kam dann zum Glück doch noch eine „Verpflegungsstelle“. Aber auch das sind ganz neue Erfahrungen.
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