Sabine Spitz  |  professional mountainbike rider
 
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News bis 2007

Sabine Spitz | Foto: Ralf Schäuble
 

Sabines Tagebuch 2008
Sabine genießt Sonne und Strand auf Zyperns
Ab in den Süden/ 04.11.2008
(Foto: Ralf Schäuble)
Nach wirklich goldigen Oktober Tagen zu Hause habe ich mich rechzeitig vor dem kurzfristigen Wintereinbruch am Hochrhein in den Süden abgesetzt. Fast schon traditionell bin ich derzeit auf Zypern, um bei über 25°C den Sommer noch ein wenig zu verlängern. Es ist mit unter die beste Jahreszeit um auf die größte Mittelmeerinsel zu reisen. Sommerliche Temperaturen und ein gut 25° warmes Meer bieten die idealen Rahmenbedingungen um ein wenig auszuspannen. Allerdings bin ich auch hier, um für den Club Aldiana Zypern zwei MTB Events zu machen. Techniktraining und schöne Touren stehen dabei auf dem Programm. Ergänzt wird das ganze durch Videoanalyse und Infos rund um Training, Ernährung, Ausrüstung. Eine Mischung die in den letzten Jahren stets gut ankam.
Es war ganz gut zum jetzigen Zeitpunkt für ein paar Tage bzw. Wochen nach Zypern zu entfliehen. Zu Hause hatte ich bis zuletzt eigentlich kaum Ruhe. Einladungen, Interviews, Fotoshootings usw. sind die anstrengenden aber auch schönen Auswirkungen meines Erfolges in Peking. Ich mach das gerne aber ein bisschen abschalten tut auch mal gut. Im Moment habe ich geplant Mitte November wieder nach Hause zu fahren. Neben weitern Terminen steht dann auch der langsame Einstieg ins Winterprogramm auf dem Plan. Die Saison 2009 wirft da schon wieder seine Schatten voraus. Und trotz Olympiasieg habe ich mir da einiges vorgenommen. So wird der Winter auch nicht allzu lang werden für mich. Spätestens im neuen Jahr geht es dann schon wieder in den Süden. Bis dahin halte ich Euch auf dem Laufenden was so alles passiert. Zum Jahresende stehen noch einige Sportlerwahlen und Ehrungen an...

Bis bald
Eure
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 Ladiescamp 2008
Ladiescamp im Schnee/ 10.10.2008
(Foto: Ralf Schäuble)
Anfang Oktober veranstaltete ich zum vierten Mal mein Ladiescamp im Engadin. Es sollte ein ganz besonders werden…
Obwohl so knapp nach Olympia und Saison mit sehr viele Termine eingedeckt, lagen mir die vier Tage im Engadin sehr am Herzen. Zu schön waren die Erfahrungen der Vorjahre.
Die Bedingungen waren am ersten Tag mit blauem Himmel, traumhafter Herbstkulisse und staubtrockenen Pisten perfekt. Mit spezifischen Übungen und „learning by doing“ auf teils kniffligen Trails ging es um die Verbesserung der Fahrtechnik. Es war interessant zu sehen, dass auch die schwierigen Passagen nach etwas üben in der Regel mit Bravour gemeistert wurden, großes Kompliment an die Truppe. „Alleine wäre ich das nie gefahren“ war oft zu hören und bestätigte, dass man in der Gruppe und nur kleinen Tipps, wesentlich mehr erreichen kann. Bei der abendlichen Videoanalyse gab es einen zusätzlichen Lerneffekt, denn wer hatte sich schon vorher mal auf dem Bike sitzen sehen.

Richtig spannend wurde es aber am nächsten Tag. Am Morgen zeigte sich das Engadin beim Blick aus dem Fenster im weißen „Kleid“. Ein bisschen Neuschnee, halb so schlimm dachte ich. Als die Flocken aber immer dicker und dichter wurden und die Landschaft zunehmend unter einer dicken Schneeschicht verschwand kamen mir erste Bedenken. An biken war erst einmal nicht zu denken. Langweilig wurde es trotzdem nicht. Es ergab sich so, die Gelegenheit das nachgefragte „Re-Live“ des Olympiarennens zu sehen. Die Schweizer Aufzeichnung – die drei Ladies aus Sachsen hatten leichte Probleme mit dem Schweizerdeutsch – erzeugte bei mir nochmals Gänsehautfeeling. Besonders intensiv gegen Ende, als ich über die Ziellinie lief und dann etwas später bei der Siegerehrung war, musste ich mir tatsächlich ein paar Tränen weg drücken. Es war ansonsten eine lockere Runde in der während der Übertrag viele Fragen gestellt wurden.
Hoch motiviert ging es danach in den Schnee. Es war wirklich nicht einfach sich durch den 20 cm hohen nassen Neuschnee zu pflügen, aber trotzdem hatte alle viel Spaß und haben sich großartig durchgekämpft, Glückwunsch von meiner Seite. Auch hier zeigte die Gruppendynamik ihre Wirkung. Kaum eine wäre wohl alleine los.

Am zweiten Tag im Schnee ging es schon wesendlich besser und alle wahren total begeistert vom der verschneiten Landschaft und der Tour die wir ausgewählt hatten.
Mein Resümee zum vierten LadiesCamp: Die Gruppe war einfach spitze. Wir hatten viel Spaß, die Teilnehmerinnen haben gut zusammengepasst und Sie haben viel mitgenommen. Ich freue mich schon auf das nächste Mal.

Bis bald
Eure
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 Sabine freut sich über GOLD
Das letzte Bikerennen/ 26.09.2008
(Foto: Ralf Schäuble)
Es sind bereits vier Wochen seit meinem Olympiasieg vergangen, aber erst jetzt finde ich die Zeit, mich bei Euch allen die mir so zahlreich per SMS, Email oder mit einem Gästebucheintrag gratuliert haben, ganz ganz herzlich zu bedanken. Ich habe mich riesig gefreut über jeden einzelnen Gratulanten und war überwältigt von der riesigen Resonanz. Es ist ein ebenso schönes Gefühl wie der Sieg selbst - auch wenn man es sicher nicht vergleichen kann – wenn man spürt, dass Fans, Zuschauer, Bekannte, Freunde mitgefiebert und sich mitgefreut haben. VIELEN DANK !!.
Die vergangenen Wochen waren ausgefüllt mit Presse, TV Terminen, Ehrungen und natürlich auch zahlreichen Autogrammstunden, z.B. auf der Eurobike. Dazwischen hab ich versucht noch irgendwie ein paar Trainingseinheiten unterzubringen - was nicht ganz einfach war – weil die Saison ja noch nicht zu Ende war bzw. ist.
Das ist eher die Ausnahme. Ich hatte in den letzten Wochen immer wieder Kontakt zu anderen deutschen Goldmedaillengewinner, Wettkämpfe hat von diesen nach dem Sieg keiner mehr bestritten. Für mich standen noch ein paar Rennen auf dem Plan, was aber ok ist. Ich glaube das es sehr wichtig ist, sich auch zu präsentieren und das am besten im Rennen, das Ergebnis ist da sekundär. In Anbetracht dessen lief es bei mir mit drei Siegen nach Olympia noch besser als man erwarten durfte.
Am kommenden Wochenende werde ich mit der Deutschen Marathon-Meisterschaft in Singen das letzte Mal in dieser Saison am Start stehen. Ich freue mich darauf ebenso, wie auf die anschließenden Ferien-Wochen. Die lange Saison hat schon Spuren hinterlassen.
Vom 01.-04. Oktober werde ich im Engadin noch mein „Ladiescamp“ durchführen. Ich hoffe das Wetter passt ebenso wie im vergangenen Jahr. Es ist dann traumhaft schön: Strahlend blauer Himmel, gelb verfärbte Lärchenbäume und die weißen Gipfel der Berninagruppe. Die Wanderschuhe und Trekkingstöcke werden auf jeden Fall zum Einsatz kommen. Letztes Jahr hatten wir die Stöcke vergessen und das haben wir mit einem gehörigen Muskelkater, durch das bergab Laufen, zu spüren bekommen.
Auf jeden Fall soll es nicht mehr so lange dauern, bis Ihr wieder was von mir zu lesen bekommt, denn ab Montag ist freiiiiiiiiiii.

Liebe Grüße,
Eure
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 Historiche Olympiastätten für Bundestrainer Frank Brückner und SabineSabine beim Training auf dem Ski Cross country Kurs
Olympiafeeling in Hakuba/ 14.08.2008
(Fotos: Ralf Schäuble)
Richtig zur Einstimmung trainieren wir hier in Hakuba an historischen Olympiastätten, so dass auch weit weg von Peking schon ein wenig olympisches Feeling herrscht. Vor 10 Jahren waren hier allerdings nicht die Sommersportler aktiv, sondern die Winterathleten. Die Trainings- bedingungen in diesem Hochtal sind ausgesprochen gut. Sowohl auf der Strasse als auch im Gelände gibt es genügend Möglichkeiten, um die letzten Trainingseinheit vor dem olympischen Rennen zu absolvieren. Dabei bewegen wir uns tatsächlich auf olympischem Terrain. So haben wir die kurzen, knackigen Antritte auf dem ehemaligen Ski Cross Country Strecke gemacht. Dabei kann man sich gar nicht vorstellen, dass es im Winter hier bis zu 15 m Schnee gibt. Im Moment ist es eher subtropisch und alles in einem satten grün ausgekleidet. Bis zu 1 Mio Wintertouristen tummeln sich normalerweise auf den vielen Pisten rund um Hakuba. Dagegen ist es jetzt sehr ruhig auch wenn in Japan Ferienzeit herrscht. Im Moment verfolgen wir die Spiele so gut es geht am Fernsehen wobei das japanische TV natürlich ausschließlich Sportarten mit japanischer Beteiligung zeigt. So konnten wir z.B. das Judo- Turnier sehr ausführlich miterleben.
Das B&B Santana in Hakuba (www.hakuba-santana.com) wo wir seit knapp einer Woche wohnen, hat uns sehr herzlich aufgenommen und lässt es uns an nichts fehlen. Albert (ein gebürtiger Friese) und seine japanische Frau wissen was Sportler brauchen und sind selber auch auf dem Bike aktiv. So genießen wir eine sehr ruhige vorolympische Zeit und die Vorbreitung läuft nach Plan. Manche in meinem Umfeld sind zwar schon ein wenig nervös, aber davon lasse ich mich „noch“ nicht anstecken. Einzig der zur Tagesreise werdende Trip von Hakuba zum Flughafen nervt ein wenig, da dies Vorbereitung doch ein wenig stört. Aber daran hat vorher niemand gedacht und dass es in der japanischen Freienzeit praktisch kein Vorankommen auf der Strasse gibt konnte wohl auch niemand wissen…

Grüsse
Eure
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 Mit dem "Schnellzug" durch JapanMit viel Gepäck in Tokio
Olympia Abenteuer startet in Japan/ 11.08.2008
(Foto: Ralf Schäuble)
Hallo Fans, ab sofort werde ich Euch regelmäßig berichten wie für mich der Countdown bis zum olympischen Rennen abläuft. Sicher subjektiv, aber eben so wie ich es empfinde, denn Olympia ist nicht nur ein Rennen, Olympia ist einfach riesig. Das kann man durchaus zweideutig verstehen, aber genau davon will ich Euch erzählen. Im Moment bin ich ja noch absolut unberührt vom olympischen Trubel, auch wenn für mich die heiße Phase längst begonnen hat. Um möglichst spät nach Peking zu reisen – schlechte Luft, keine Trainingsmöglichkeiten – habe ich mich dazu entschlossen mit dem gesamten MTB BDR Olympia Team zur Akklimatisierung und Anpassung an die Zeitverschiebung nach Japan zu reisen um dort die letzte wichtige Trainingswoche zu absolvieren. Es gab zwar einige Infos im Vorfeld aus persönlichen Kontakten des Radsport Verbandes, aber so genau wusste niemand was da auf uns zukommt. Fern Ost ist eben nicht gerade die typische Radsport-Destination…
Anstrengende Anreise
Die Anreise von Zürich über Frankfurt bis zum int. Narita Airport (60km außerhalb von Tokio) verlief eigentlich sehr gut, dann harzte es aber gewaltig. Der Plan mit dem Mietwagen nach Nagano bzw. Hakuba zu fahren (eigentlich läppische 240 km) scheiterte schnell, mangels int. Führerscheinen. Es war Sonntag, die Mobiltelefone funktionierten nicht und die englische Sprache ist hier auch kein Allgemeingut, so dass man erst einmal ratlos war. Dazu kam, dass wir acht Räder dabei hatten was die Sache bez. der Suche nach Alternativen auch nicht einfach machte.
Ungeplante Zugfahrt
Nach gut drei langen Stunden warten hieß die Lösung Zug fahren! Das Gepäck gaben wir bei einem Paketservice zwecks Nachlieferung auf – interessanter Service - und wir fuhren mit dem berühmten „Shinkansen“ über Tokio nach Nagano. Die Bahnhöfe waren brechend voll und wir - mit immer noch viel Gepäck – mitten drin….Unser Vermieter holte uns dann in Nagano ab. Nach einer weiteren Stunde im Auto hatten wir nach etwa 26 Std. unser Reiseziel erreicht. Der erste Eindruck trotz aller Müdigkeit, sehr gut…

Bis bald
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 Siebter DM Titel für SabineSabine bei der Thüringen Rundfahrt
Olympia ruft, in „meinem“ Trikot/ 31.07.2008
(Foto: Ralf Schäuble)
Die Zeit verrinnt im Fluge. Gerade habe ich in den Nachrichten gesehen, dass die ersten Athleten ins Olympische Dorf eingezogen sind. Komisch, aber irgendwie ist das alles noch ein wenig weit weg für mich, denn erst in zweieinhalb Wochen werde auch ich Teil der „olympischen Familie“ sein. Die Luft auf den TV Bildern hat noch nicht sehr einlandend ausgesehen, ich hoffe das das bessert sich noch. Sicherlich dürfte es dann auch schon ein paar Erfahrungswerte geben.
Im Moment verdaue ich gerade die Thüringen Rundfahrt, die ganz und gar nicht so gelaufen ist wie ich mir das vorgestellt habe. Schon in der ersten Etappe - nach gerade mal 8 Kilometern - bin ich in einen Sturz verwickelt worden was sich wie ein kleiner Schock auswirkte, auch wenn ich bis auf eine schmerzhafte Steißbein-Prellung keine ernsthaften Blessuren davongetragen habe. Fortan war ich eher unsicher im Feld unterwegs, was natürlich fatal war in Anbetracht der erstklassigen Besetzung, des horrenden Tempos und der verwinkelten und schwierigen Strecke. Was sonst eher Zutaten für ein Training auf hohem Niveau sein sollte, wurde für mich zur fast unüberwindbaren Hürde mit großen Zeitrückständen und der Folge, dass ich mich von Tag zu Tag schlechter fühlte. Vor der letzten Etappe habe ich dann aufgegeben, da ich keinen Sinn mehr darin sah weiterzufahren. Wichtig ist jetzt nach vorne zu schauen, sich zu erholen und auf die beiden nächsten Wochen zu konzentrieren. Diese werden entscheidend sein mit welcher Form ich in Peking antreten kann.
Positiv lief dagegen die Deutsche Meisterschaft. Obwohl ich alles andere als gut vorbereitet war und direkt aus dem Höhentraining in der Schweiz angereist war konnte ich meinen siebten Titel gewinnen und damit „mein“ DM Trikot zurückhohlen. Ich freue mich dieses wieder auf den internationalen Strecken präsentieren zu dürfen. Das gibt mir Kraft und Motivation.

Bis dann
Eure
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 Schnee im Juli...
Heiße Phase / 14.07.2008
(Foto: Ralf Schäuble)
Hallo Fans, schon länger habe ich mich auf meiner Seite nicht mehr persönlich gemeldet. In dieser Saison geht es einfach Schlag auf Schlag, so dass kaum Zeit bleibt für andere Dinge, „Olympiafeeling“ eben... Schon jetzt habe ich ein Programm hinter mir, das normalerweise von April bis September absolviert wird, zumindest was die sportlichen Highlights angeht. Darüber hinaus ist das Medieninteresse groß wie nie, was natürlich sehr erfreulich ist, aber zusätzlich Zeit bindet. Vielleicht habt Ihr auch gesehen dass ich mich in der Serie „Road to Peking“ auf Fit for Fun regelmäßig zu Wort melde. Wie auch immer, bisher lief es trotz Anfangsschwierigkeiten sehr gut und wäre die Saison jetzt zu Ende, dürfte ich mit dem erreichten schon sehr zufrieden sein. Das große Saisonziel, die Olympischen Spiele, kommen aber erst noch und mittlerweile bin ich was die Vorbereitung angeht in der heißen Phase. Wenn ich aus dem Fenster blicke sieht es allerdings gar nicht „heiss“ aus. Dichtes Schneetreiben lässt mich ungläubig auf den Kalender schauen, aber es ist tatsächlich Mitte Juli. Ok, ich bin im Moment nicht am heimischen Hochrhein sonder in den Alpen, im Höhentrainingslager auf etwa 2000 Meter ü.M. Normalerweise sollten um die Jahreszeit auch hier angenehme Temperaturen herrschen Das Wetter macht mir allerdings ein wenig Sorgen. Schon seit drei Tagen haben wir Regen und der die geplanten Trainingseinheiten fallen reihenweise ins Wasser. Klar macht man Alternativtraining, aber es ist eben nur „Alternativ“ und nicht das was man eigentlich tun wollte. Nun denn, der Blick geht nach vorne. Bald stehen die DM und danach als Trainingsmaßnahme die Thüringenrundfahrt auf dem Programm.

Bis dann
Eure
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 Sabine Spitz mit dem neuen SEAT
April, April… / 06.04.2008
(Foto: Ralf Schäuble)
Der macht was er will... Oder wie war das noch mal? Hallo Fans, leider war mein Auftakt zum Swisspower Cup wohl ebenso wechselhaft wie das berühmte April Wetter, obwohl wir vor Wochenfrist noch im März waren. Es war wirklich ein Wechselbad der Gefühle, wie ich dies bisher kaum erlebt habe. In Runde 1 des 5 teiligen Aktes verweigerte sich meine Muskulatur komplett und ich musste gar kurz stoppen ums diese weder ein wenig geschmeidig zu bekommen.
Danach folgte noch ein Stopp in der Feedzone, wo ich mich dann dazu entschloss weiterzumachen, um noch ein paar intensive Kilometer zu sammeln. Danach ging es dann tatsächlich besser, was mir natürlich Hoffnung macht.
Trainer Frank Brückner bestand aber darauf, mich in der letzten Woche untersuchen lassen. Das Ergebnis: Becken- Schiefstand. Die dadurch nicht mehr stimmigen Hebel- Verhältnisse haben wohl dazu geführt, dass die Muskulatur überlastet wurde und gestreikt hat. Die Ursache des ganzen ist indes nicht wirklich klar, wobei schon mit die Vermutung geäußert wurde, dass es mit dem Sturz vor vier Wochen zusammenhängen kann.
Auf Empfehlung des Arztes habe ich dann auch von der Teilnahme am zweiten Lauf des Swisspower Cups abgesehen. Ich hatte nach dem letzten Wochenende kurzfristig mit dem Gedanken gespielt dort zu starten, da ich das Gefühl hatte, dass mir eine paar Wettkampfkilometer noch ganz gut tun würden. Nun denn, stattdessen habe ich eben ruhig trainiert wobei ruhig relativ ist. Das Aprilwetter hat mich ganz schön geärgert. Viele Schauer konnte ich umfahren, aber eben nicht lalle. Aber das ist eben wie im richtigen Leben…

Bis bald

Eure
Sabine Spitz

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  Sabine Spitz auf Zypern
Glück im Unglück / 13.03.2008
(Foto: Ralf Schäuble)
Hallo Fans, es geht mir nach meinem Sturz am letzten Sonntag soweit ganz gut. Noch schmerzen die Prellungen rundum und auch optisch sind die Blutergüsse und Abschürfungen nicht gerade dass was man sich wünscht. Die Blessuren sind aber am abheilen und schon bald kann ich mich wieder im Bikini sehen lassen ;-). Auch der rechte Arm – tiefe Fleischwunde – hat sich zum Guten entwickelt und bald werde ich wohl wieder voll trainieren können.
Das war schon ein Schock für mich und auch eine ganz neue Erfahrung. Noch nie habe ich ein Rennen aufgeben müssen wegen einer Verletzung bzw. eines Sturzes.
Ich hatte wirklich Glück, dass nicht mehr passiert ist. Die Stelle war recht unspektakulär aber das Tempo sehr hoch. Ich musste einem langsam fahrenden Männerstarter ausweichen, plötzlich ging mir auf der neuen Linie das Vorderrad weg und ich überschlug mich. Bei der Geschwindigkeit und dem sehr steinig, felsigen Untergrund hätte das durchaus böse ins Auge gehen können. Offensichtlich war mein Schutzengel schnell genug unterwegs... Die ersten Nächte waren sehr schwierig. Jede Bewegung war mit Schmerzen verbunden, so dass von einem erholsamen Schlaf keine Rede sein konnte. Aber auch das hat sich mittlerweile deutlich gebessert.
Ich war froh einen so erfahrenen Physiotherapeuten wie Volker an meiner Seite zu haben. Er hat mir mit seinem Know How sehr geholfen und ohne Ihn wären die Auswirkungen wohl deutlich nachhaltiger ausgefallen. Vielen Dank dafür.
Unabhängig von dem Sturz hatte ich sowieso vor heute nach Hause zu reisen. Für „Power Bar“ werde ich am Wochenende noch einen Termin in Lissabon wahrnehmen – ein neues „Power Gel“ wird vorgestellt – , dann kann ich die nächsten Wochen wieder in den eigenen vier Wänden verbringen. Das ist gut um wieder Kraft zu tanken und mich von den zurückliegenden Trainingslagern zu erholen. Bald geht ja dann auch schon die Rennsaison in Mitteleuropa los. Bis dahin sollten auch meine Wunden verheilt sein.

Bis bald

Eure
Sabine Spitz

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Schweißtreibend / 22.02.2008
Hallo Fans, es ist immer das Gleiche, die Zeit rennt: Eben noch im Schnee des Engadins unterwegs und der Saisonstart gedanklich noch weit entfernt, habe ich jetzt schon mein Trainingslager auf den Kanaren hinter mir und bin auf dem Sprung nach Zypern, wo bereits die ersten Rennen anstehen. Es läuft im Moment ziemlich viel, was sich zusätzlich beschleunigend auszuwirken scheint.

Eigenes Team
Wie bereits hier verkündet und auch in der Presse nachzulesen, werde ich mit meinem eigenen Team in die Olympia Saison gehen, dass steht jetzt fest. Das bedeutet natürlich deutlich mehr Arbeit einerseits - dies vor allem für Ralf - aber auch noch mehr Motivation. Es ist ein schon länger bestehender Traum von mir, mit dem eigenen Team am Start zu stehen. Das gibt mir die Möglichkeit die jahrelange Erfahrung im Mountainbikesport umzusetzen und auch weiterzugeben. Denn neben mir sollen in erster Line junge Sportler mit dabei sein, die ich auf dem Weg zur Weltspitze unterstützen will. Das sehe ich für mich durchaus auch als eine Zukunftsperspektive über meine aktive Zeit hinaus.

Training auf den Kanaren
Aber soweit ist es hoffentlich noch lange nicht und im Moment konzentriere ich mich ganz auf das aktuelle Jahr, das mit den Olympischen Spielen sein besonderes Highlight hat.
Das Kanaren Trainingslager war ok, aber nicht so gut wie im Vorjahr. Zum einen spielte das Wetter nicht ganz nach Wunsch mit, zum andern hatte ich auch ein wenig mit einer Erkältung zu kämpfen, die mich ein paar Tage ärgerte. Trotzdem war ich eigentlich ganz zufrieden und bin nach zehn Tagen schweißtreibender Radkilometer guter Dinge nach Hause gefahren.

Viel zu tun
Die Woche zu Hause war/ ist - sagen wir es mal so - sehr ausgefüllt. Die Arbeit stapelt sich doch immer ganz ordentlich, auch wenn man heute viel "online" erledigen kann. Aber das ist auch Abwechslung, so dass man sich dann wieder auf die nächsten Trainings Einheiten freut.

Auf zum ALDIANA Zypern
Die werden ab Montag auf Zypern stattfinden. Von meinem Domizil aus - dem Club Aldiana - habe ich dort optimale Trainings Bedingungen. Auch das Umfeld ist sehr angenehm. Da ich schon öfters vor Ort war -manche sagen ständig - , kennt man ie Leute, weiss wo man was machen kann usw. Nach der ersten eher ruhigen Trainingswoche, steht schon der Saisoneinstieg auf dem Programm.

Erstes Rennen
Ich bin - wie jedes Jahr - selbst sehr neugierig wie es läuft. Das letzte Bike Rennen liegt nun doch schon 5 Monate zurück. Unabhängig davon wie das Rennen besetzt ist und welche Platzierung es am Ende wird, werde ich einen ersten Eindruck bekommen wie ich drauf bin. Ich bin gespannt...

Wie es mir ergangen ist werde ich Euch schnellstmöglich berichten.


Bis dann,

Eure
Sabine Spitz

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 Sabine Spitz | Foto: Ralf Schäuble
Schneetreiben / 18.01.2008
(Foto: Ralf Schäuble)
Hallo Fans, nach den Festivitäten zu Weihnachten und dem Jahreswechsel hat es mich in den Schnee gezogen. Ein bisschen Winter muss ja sein, wenn dieser im heimischen Schwarzwald wieder einmal ziemlich schlapp macht. Etwas später als geplant - Ralf kämpfte zum Jahresanfang mit einer fiebrigen Erkältung, ich dann ein wenig später - sind wir ins Engadin gefahren. Genau zur rechten Zeit. Denn kaum angekommen, hat es angefangen zu schneien. Ein wahres Wintermärchen! Gut die Sonne haben wir eher selten gesehen, aber 50 cm Neuschnee über Nacht ist doch auch ein Wort. Danach gab es absolute Traumbedingungen zum Skilaufen. Verschneite Wälder, perfekte Pisten und Loipen und auch ein wenig Sonne, was will man mehr. Ich habe es sehr genossen.

Gleichwohl ist die Belastung beim Langlaufen doch sehr speziell, was zwangsläufig zum weniger schönen Muskelkarter führt, obwohl die die Bedingungen dieses Jahr wirklich körperschonend waren, weil es durch den Neuschnee sehr weich war. Ein gut ausgebauter Wellnessbereich im Sporthotel Pontresina wirkt dann wahre Wunder um die Wehwehchen schneller zu bereinigen... Ja und zur Not hatten wir ja auch noch das Mountainbike mit dabei. Zwischendurch mit einem gewohnten Bewegungsablauf unterwegs zu sein ist ganz angenehm. Dazu macht es tierisch Laune auf den gut geräumten Wanderwegen im Schnee zu heizen. Nach einem kurzen Zwischenstopp zu Hause - der Winter macht zum Glück noch immer schlapp - geht es dann in den Süden.

Euere
Sabine Spitz

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